Warum immer mehr Frauen als Rednerinnen auf die Bühne geladen werden. Das sind die Vorteile einer weiblichen Speakerin!

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Es besteht immer noch starkes Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen in Bezug auf Vorträgen in der Öffentlichkeit. Eine Statistik zeigt, dass bei 513 Veranstaltungen,  insgesamt 25771 Vortragende gezählt wurden, davon waren nur 6826 Frauen. Das sind gerade einmal 26,49%. 

Warum dieses Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen besteht, ist nicht klar zu beantworten. Es ist jedoch sicher, dass die Vorteile einer weiblichen Rednerin in den Fokus gerückt werden sollten, um deutlich zu zeigen, dass Frauen durchaus großen Mehrwert am Mikrofon zu bieten haben. Doch was macht eine weibliche Rednerin aus? 

Frauen im Allgemeinen, können durch ihr Wesen sehr gut auf andere Personen zugehen und sich in ihre Emotionen und Gedanken einfinden. Studien aus Cambridge zeigen, dass Frauen mit 50,4 Punkten den Männern beim EQ-Test (Empathiequotiententest) um 8,5 Punkten voraus sind. Frauen und Männer haben oft verschiedene Denkweisen, die mit dem Gehirn zusammenhängen können. Laut einer Studie besitzen Männer mehr Nervenbahnen innerhalb der Hirnhälften, Frauen dagegen zwischen den beiden Hemisphären. Daher wird Männern nachgesagt, ihnen würde es leichter fallen, sachlich zu bleiben und weniger mit Emotionen zu arbeiten, wohingegen Frauen viel Mitgefühl nachgesagt wird. Gespräche die Fakten ausdrücken sollen, sind daher für Männer deutlich leichter zu halten, als Themen in denen es sehr emotional wird. Welchen Vorteil bringt es nun, eine Frau als Rednerin einzuladen? 

Ein Vortrag sollte in erster Linie das Publikum fesseln und von der Meinung, dem Produkt oder dem Wissen überzeugen. Es ist bewiesen, dass Menschen am besten überzeugt werden, wenn Emotionen mit einfließen. Emotionen führen dazu, dass das Gegenüber sich mit dem Vortragenden identifiziert . Dadurch wird das Vertrauen und somit eine Bindung aufgebaut. Durch diese neugewonnene Beziehung zwischen Vortragenden und Zuhörer, gelingt es dem Redner, seinen Zuhörer zum mitmachen, nachdenken oder kaufen zu bewegen. Darum wird in vielen Fällen das immer beliebter werdende Storytelling eingesetzt.

Dieser Grund spricht für eine Frau als Vortragende Instanz, die durch ihre ihr leichter fallende Empathiefähigkeit geeigneter ist als ein Mann. Schluss mit reinen ZDF – Zahlen, Daten und Fakten. Die Mischung macht’s. So wäre es für die Zukunft wünschenswert, dass Frauen und Männer gleichermaßen auf die Bühnen eingeladen werden, um beide Sichtweisen und Gedankengänge des Themas abzudecken – sachlich wie emotional – um größtmöglichen Erfolg beim Publikum zu erzielen. 

Feminess ist einer der größten Weiterbildungsveranstalter von Frauen für Frauen in Europa, und unterstützt Gründerinnen, Unternehmerinnen und Frauen im Job auf ihrem Weg zum persönlichen und beruflichen Erfolg. Seit 2013 veranstaltet Feminess große Frauen-Kongresse als Live-Event im gesamten Bundesgebiet. Daneben ist Feminess eine rasant wachsende Community. Im Kern stehen dabei der Wissenstransfer und die Vernetzung von Frauen – mit dem Ziel, Frauen auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit ganzheitlich zu unterstützen. Inhaberin und Gründerin ist Marina Friess. Feminess ist eine Wortkonstruktion und setzt sich aus den Worten „Female“ und „Business“ zusammen. www.feminess.de .

Die Female Speaker School bildet seit 2018 berufstätige Frauen zu professionellen Rednerinnen in Wirtschaft und Politik aus. In 12 Wochen erhalten die zukünftigen „zertifizierten Female Speaker“ eine solide, ganzheitliche und qualitativ hohe Ausbildung in Bühnenperformance, Marketing und direkter Praxis, damit sie professionell auf Bühnen überzeugen und mehr Frauen in Deutschland für Vorträge gebucht werden. Die Female Speaker School ist ein gemeinsames Projekt von Marina Friess (Geschäftsführerin von Feminess und Veranstalterin des Feminess Kongress) und Monica Deters, (Keynote-Speakerin und Inhaberin von Lady Learn®). https://feminess.de/female-speaker/ 

 

Quellen:

https://www.spektrum.de/news/gibt-es-geschlechterunterschiede-im-gehirn/1374600

https://50prozent.speakerinnen.org/de/events/608 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article4583862/Frauen-sind-nicht-gleichberechtigt-aber-gluecklich.html

https://www.welt.de/kmpkt/article174470628/Genforschung-Frauen-haben-mehr-Empathie-als-Maenner.html

https://www.bpb.de/izpb/198038/ungleichheiten-zwischen-frauen-und-maennern?p=all

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