Heißluftfritteusen gehören inzwischen zur Standardausstattung vieler Küchen. Was vor ein paar Jahren noch als Trend belächelt wurde, hat sich längst durchgesetzt. Die neueste Entwicklung in diesem Bereich sind Geräte mit zwei getrennten Garkammern.

Solche Dual-Zone-Modelle versprechen deutlich mehr Spielraum bei der täglichen Essensplanung. Aber was bringt eine zweite Kammer tatsächlich im Alltag?
Wie sich Heißluftfritteusen weiterentwickelt haben
Das Prinzip hinter jeder Heißluftfritteuse ist simpel. Stark erhitzte Luft zirkuliert um die Lebensmittel und gart sie mit wenig oder ganz ohne Fett. Die ersten Geräte auf dem Markt bestanden aus einem einzigen Garraum. Eine Temperatur, eine Zeiteinstellung, fertig.
Für Pommes oder Chicken Nuggets reichte das völlig aus. Schwieriger wurde es bei kompletten Mahlzeiten. Gemüse und Fleisch gleichzeitig zubereiten? Das ging nur mit Kompromissen.
Entweder landete alles zusammen im Korb oder man musste die Zutaten nacheinander garen. Letzteres kostete Zeit und machte das eigentlich schnelle Gerät langsamer als den Backofen.
Die Hersteller reagierten zunächst mit größeren Modellen und höherer Wattzahl. Dann kamen die ersten Dual-Zone-Fritteusen auf den Markt, also Geräte mit zwei separaten Schubladen. Jede Kammer lässt sich unabhängig programmieren. Temperatur, Garzeit und Programm sind getrennt einstellbar.
Die Sifuplex ASF90 Duo Heißluftfritteuse steht beispielhaft für diese Bauweise. Sie bietet laut Hersteller zwei Schubladen mit jeweils 4,5 Litern Fassungsvermögen und arbeitet mit der sogenannten Rapid-Air-Technologie, die für eine gleichmäßige Luftverteilung im Garraum sorgen soll.
Getrennte Garkammern und ihr Nutzen im Alltag
Warum genau zwei Kammern? Die Antwort liegt im Alltag vieler Haushalte. Hähnchenschenkel brauchen eine andere Temperatur als Brokkoli. Fischstäbchen garen schneller als Kartoffelspalten.
In einem einzigen Garraum lässt sich dieser Unterschied schlecht abbilden, weil die Einstellungen für alle Zutaten identisch bleiben. Die Folge: Eine Zutat ist durch, die andere noch nicht.
Zwei getrennte Schubladen schaffen da Abhilfe. Die eine Kammer läuft bei 200 Grad für das Fleisch, die andere bei 160 Grad für die Beilage. Fertig wird beides trotzdem gleichzeitig, weil sich die Garzeiten separat einstellen lassen.
Für Familien mit Kindern ergibt sich daraus ein konkreter Vorteil. Die Nuggets der Kleinen und das Gemüse der Erwachsenen entstehen parallel, ohne dass jemand warten oder zwischendurch umräumen muss. Auch beim Frühstück am Wochenende, wenn Brötchen aufgebacken und gleichzeitig Bacon zubereitet werden soll, zeigt sich dieser Vorteil deutlich.
Alles gleichzeitig statt nacheinander
Im Familienalltag ist dieser Zeitgewinn nicht zu unterschätzen. Statt zwei Durchgänge einzuplanen, läuft die Zubereitung in einem Rutsch. Neben den reinen Minuten sinkt auch der Planungsaufwand, weil Hauptgericht und Beilage gleichzeitig fertig auf dem Tisch stehen.
Inzwischen haben mehrere Hersteller vergleichbare Geräte mit zwei unabhängig einstellbaren Schubladen im Sortiment. Der Trend hin zu getrennten Garkammern ist also kein Einzelfall.
Was die Sifuplex ASF90 Duo im Detail bietet
Das Gesamtvolumen der Sifuplex ASF90 Duo liegt bei 9 Litern. Die zwei Schubladen fassen jeweils 4,5 Liter, genug für mehrere Portionen einer Beilage oder eines Hauptgerichts. Die Nennleistung beträgt 2.800 Watt. Laut Hersteller reduziert die Rapid-Air-Technologie den Fettanteil beim Frittieren um bis zu 90 Prozent im Vergleich zum klassischen Fettbad.
Neben dem Frittieren deckt die Sifuplex ASF90 Duo laut Hersteller auch das Backen und das Auftauen ab, sodass sich Tiefkühlware ohne Umweg über die Mikrowelle vorbereiten lässt. Ein Touchscreen dient als Bedienelement, über das sich zehn voreingestellte Programme abrufen lassen. So bleibt die Bedienung auch bei zwei parallel laufenden Kammern übersichtlich.
Dass größere Dual-Zone-Geräte im Trend liegen, bestätigt auch ein Airfryer-Test der Stiftung Warentest. Demnach fassen Einkammer-Modelle durchschnittlich rund 7,2 Liter. Dual-Zone-Geräte kommen im Schnitt auf 9,4 Liter, weil der zusätzliche Garraum naturgemäß mehr Platz beansprucht.
Programme, die Einsteigern helfen
Die zehn Automatikprogramme der Sifuplex ASF90 Duo nehmen Einsteigern einen Teil der Unsicherheit ab. Statt selbst Temperatur und Garzeit festzulegen, wählt man ein passendes Programm für Fisch, Fleisch, Pizza oder Kuchen aus. Das Display zeigt dabei Restzeit und Temperatur an. Ein Öffnen der Schublade ist für den schnellen Überblick also nicht nötig.
Tipp: Die Schubladen nicht zu voll befüllen. Bleibt ausreichend Raum für die Luftzirkulation, können die Lebensmittel gleichmäßiger gegart und gebräunt werden.
Lohnt sich ein Dual-Zone-Gerät für jeden Haushalt?
Nicht unbedingt. Singles oder Paare, die überwiegend kleine Portionen zubereiten, kommen mit einem klassischen Einkammer-Airfryer häufig gut zurecht. Sobald aber regelmäßig für drei oder mehr Personen gekocht wird, zeigt die zweite Kammer ihren Nutzen deutlich. Gleiches gilt für Haushalte, die Mahlzeiten auf Vorrat zubereiten und am Wochenende gleich mehrere Gerichte vorbereiten.
Typische Szenarien für ein Dual-Zone-Gerät wie die Sifuplex ASF90 Duo:
- Familien, bei denen Kinder und Erwachsene unterschiedliche Gerichte bevorzugen
- Meal-Prep am Wochenende mit mehreren Komponenten gleichzeitig
- Haushalte, die regelmäßig Gäste bekochen und größere Mengen brauchen
Für kleine Portionen und wenig Platz in der Küche bleibt ein kompaktes Einzelgerät die sinnvollere Wahl. Steht dagegen Abwechslung bei jeder Mahlzeit im Vordergrund, spielt die zweite Kammer ihren Vorteil aus. Auch Sifuplex hat mit der ASF90 Duo ein entsprechendes Dual-Zone-Modell im Sortiment.
Dual-Zone-Heißluftfritteusen: mehr Flexibilität in der Küche
Dual-Zone-Heißluftfritteusen lösen ein konkretes Alltagsproblem: verschiedene Speisen gleichzeitig und trotzdem individuell garen. Die Sifuplex ASF90 Duo zeigt mit ihren zwei separaten Schubladen, dem Touchscreen und den zehn Programmen, wie sich dieses Konzept umsetzen lässt. Ob sich die Anschaffung lohnt, hängt letztlich von der Haushaltsgröße und den eigenen Kochgewohnheiten ab.
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