OCR Kleidung als Ausdruck der Gemeinschaft

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Jugendliche sind bekannt dafür, dass sie ihre Identität und ihre Lebenseinstellungen durch ihre Kleidung darstellen. Doch dass das Sportler auch machen ist eher ungewöhnlich, und doch ist dies der Fall bei Hindernisläufern.

OCR (Obstacle Course Racing) ist eine Sportart in der die Gemeinschaft extrem wichtig ist. Die Rennen sind extrem fordernd, denn die Athleten müssen auch bei kaltem Wetter ins Wasser und schwimmen, schwere Gewichte auf Berge schleppen, anspruchsvolle Hangelstrecken bewältigen und alle Hindernisse fehlerfrei überwinden. Wenn dies erlaubt ist, was mit Ausnahme der Leistungsklassen meist der Fall ist, dann hilft man sich gegenseitig. Ein OCR Läufer lässt den anderen nicht alleine wenn dieser Hilfe braucht.

Das führt dazu, dass man ein Zugehörigkeitsgefühl zu seinen Laufkollegen entwickelt und in der Szene gerne von der “OCR Family” gesprochen wird.

Trotzdem muss jeder Läufer seine Leistung bringen und seinen eigenen Schweinehund überwinden. Aber genau das führt zu einem sehr guten Selbstvertrauen, kombiniert mit einer Gemeinschaft und einem damit einhergehenden, guten Gefühl. OCR Läufer lieben ihre Sportart und das zeigt man auch anhand seiner OCR Kleidung.

Wenn dann das Rennen vorbei ist, die Dusche danach den Schmutz des Rennens abgewaschen hat, ein paar Gläser Wasser für ein baldiges Nachhydrieren sorgen, dann freut sich der Hindernisläufer auf das Treffen mit Gleichgesinnten bei einem kühlen Getränk und einem schmackhaften, wohl verdienten Essen. Und solche Treffen dauern dann bis tief in die Nacht. Das Rennen wird in der Nachschau noch einmal betrachtet, die Hindernisse werden mit fortschreitendem Abend immer mächtiger, die Flüsse immer reißender und die Berge immer höher. Auch wenn das jedem bewusst ist, so ist es doch genau das was Hindernislaufen ausmacht.

Eigentlich kein Wunder, dass die Athleten gerne zeigen dass sie dazugehören. Optisch durch ihre Kleidung und verbal durch ihre Geschichten. Hoffentlich bleibt das für immer so.

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