Das Leben wird immer teurer und Sparen so schwierig wie noch nie. Das deshalb, weil klassische Sparprodukte keine Gewinne mehr versprechen.

Sparschwein

Hat man dann doch eine Möglichkeit gefunden, die einem zusagt, um Geld anzulegen, sollte man jetzt aber nicht anfangen, jeden Monat Geld auf die Seite zu legen. Es ist es wichtig, sich einmal mit den verschiedenen Geldflüssen auseinanderzusetzen. Das heißt, welche Einnahmen gibt es und welche Ausgaben stehen demgegenüber? Gibt es auch Schuldenrückzahlungen oder auch Beträge, die schon fix investiert oder angespart werden?

Haushalten lernen: Das ist gar nicht so einfach, wie man zu Beginn meinen mag

Hat man das Budget im Griff, so hat man auch die Finanzen unter Kontrolle. Das ist besonders wichtig, wenn es darum geht, kurz- oder auch langfristige Ziele zu erreichen. Man muss wissen, was kann man sich leisten und vor allem auch, was ist zu unternehmen, damit man die einen oder anderen Sparziele erreichen kann.

Vorweg geht es darum, dass man sich einen Überblick verschafft: Wie viel Geld wurde in den letzten 30 Tagen eingenommen und wie viel Geld wurde ausgegeben? Hat es sich um einen gewöhnlichen Monat gehandelt oder waren ein paar überraschende Ausgaben dabei? Ratsam ist, den Monat mit anderen Monaten zu vergleichen – mitunter auch mit dem Vorjahresmonat, um eklatante Unterschiede erkennen zu können.

Wichtig ist, die Kosten zu unterteilen: Welche Kosten sind fix und welche sind variabel bzw. gibt es Kosten, die nur selten anfallen? Hat man etwa aktive Versicherungen, die nur einmal im Jahr per Einmalzahlung bezahlt werden, so ist es ratsam, dass man weiß, wann die Einmalzahlung fällig wird. Für diesen Monat muss man dann mit höheren Ausgaben rechnen.

Weitere Meldungen:  Geschenktipp: Schulbank mit Tisch für Äthiopien

Zuletzt geht es auch um die Frage, wofür wird eigentlich gespart. Möchte man ein neues Auto kaufen, plant man einen Sommerurlaub oder möchte man für das Alter finanziell vorsorgen? Je nachdem, welcher Plan verfolgt werden soll, muss entsprechend investiert werden.

Die beste Trading Plattform für Anfänger findet man im Zuge eines Anbietervergleichs. Hilfreich sind unter anderem auch Test- und Erfahrungsberichte.

Sparplan erstellen und in regelmäßigen Abständen investieren

Hat man ein festes Monatseinkommen, so ist es ratsam, die Sparbeträge Monat für Monat zu automatisieren – etwa mit einem Sparplan. Was das heißt? Es wird ein Dauerauftrag eingerichtet, sodass ein bestimmter Betrag, Monat für Monat, investiert wird. Durch die Automatisierung weiß man, hier handelt es sich um Fixkosten.

Der große Vorteil, wenn man etwa per Sparplan in ETFs investiert? Man investiert immer denselben Betrag, bekommt aber immer andere Anteile – das heißt, einmal mehr Anteile, dann wieder weniger Anteile, je nachdem, wie gut oder schlecht der Kurs gerade ist. Mit der Zeit entsteht so der Cost Average Effekt. Diese Variante des Investierens ist aber nur ratsam, wenn ein längerer Anlagehorizont verfolgt wird.

Kosten reduzieren, damit die Gewinne höher werden

Die Nebenkosten sind eine nicht zu unterschätzende Position: Je höher nämlich die Strom- und Gasrechnung sind, umso höher sind am Ende die Ausgaben. Das heißt, man sollte sich die Tarife seines Energieversorgers ganz genau ansehen. So auch, wenn es um das Internet geht. Auch hier gibt es immer wieder überteuerte Tarife, sodass man durch einen Anbietwechsel sehr wohl Geld sparen kann.

Auch der Tausch der Glühbirnen gegen LEDs kann helfen, Geld zu sparen. Zudem ist es auch ratsam, alte Geräte, die wahre Stromfresser sind, zu tauschen.

Weitere Meldungen:  Mietpreisbremse oder alternative Wohnkonzepte?

Ein weiterer Punkt, der gerne vergessen wird: Abonnements. Abonnements verlängern sich in der Regel nicht nur automatisch, sondern werden oft auch gar nicht so genutzt, sodass man sagen kann, das Abo lohnt sich. Aus diesem Grund sollte man sich selbst die Frage stellen, braucht man das Abo noch und wenn nein, wann kann es gekündigt werden? 

Aber auch bei der Veranlagung sollte man darauf achten, dass die Kosten niedrig bleiben. Vor allem aktiv verwaltete Fonds sind bekannt, dass das teuer werden kann. Denn der Fondsmanager muss ebenfalls für seine Leistungen bezahlt werden. Hier ist es ratsam, vorwiegend mit ETFs zu arbeiten, da es hier keine aktive Verwaltung gibt.

Von wp_admin