Mike Sain't Louis

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Der offizielle Videoclip zum Song aus dem Album «El día de la liberación» führt durch gläserne Bürofluren, Tiefgaragen und Galaabende, auf denen Männer in Anzügen Masken tragen. Zurück bleibt ein verlassener Konferenztisch. Der Song ist kostenlos.

MADRID, Spanien, 25. Oktober 2026. Der Begriff «perverser Narzissmus» stammt aus der französischen Psychoanalyse der achtziger Jahre und hat längst den Weg in Alltagsgespräche gefunden. Gemeint ist eine Form der Manipulation, die selten laut auftritt: Sie lächelt, sie ist charmant, sie trägt Anzug und Krawatte. Erst im Rückblick erkennt man, wie viel Kraft sie gekostet hat. Genau um diese Erkenntnis kreist «Perverso Narcisista», ein Song von Mike Sain’t Louis. Der Künstler mit Sitz in Madrid ist der erste KI-Liedermacher: Texter, Komponist und Musikproduzent; Musik und vokale Interpretation entstehen mit KI. Der Titel erschien im Juni 2026 auf dem Album «El día de la liberación».

Das Gefährliche steht im Hintergrund

Auf dem Cover, so beschreibt es Mike Sain’t Louis in seinem Blog, sollte man zuerst auf den Hintergrund schauen und erst dann auf den Vordergrund. Hinter dem jungen Mann im weißen Federmantel steht ein Herr in tadellosem Anzug, die Krawatte sorgfältig gebunden, mit einer Totenkopfmaske, auf deren Stirn ein Kreuz prangt. Er befindet sich in seinem Büro, zwischen grünen Bankierslampen und dunklem Holz, wie jemand, der befiehlt, ohne je laut zu werden.

Für den Künstler liegt darin der Schlüssel des Songs: Das Gefährliche geht fast nie vorneweg. Es steht dahinter, richtet die Krawatte und trägt ein aufgemaltes Lächeln, das sich nicht bewegt. Der junge Mann vorne, tätowiert bis zum Hals und in Federn gehüllt, blickt in die Kamera, als wisse er genau, wer hinter ihm steht. Er wirkt nicht verängstigt, eher müde davon, so zu tun, als sähe er es nicht.

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Der verlassene Konferenztisch

Das Foto zu dieser Pressemitteilung stammt aus einem stillen Moment des offiziellen Videoclips. Es zeigt einen dunklen Sitzungssaal mit holzgetäfelten Wänden und einem langen, polierten Tisch. Die schweren Ledersessel stehen leer, auf der Tischplatte liegen einzelne Blätter Papier, als habe die Versammlung gerade fluchtartig den Raum verlassen. Zwei Hängelampen werfen kaltes Licht. Niemand ist zu sehen.

Dieses Bild sagt mehr als jede Großaufnahme. Es ist der Ort, an dem Entscheidungen über andere getroffen werden, Verträge, Regeln, Urteile. Und es ist der Ort, der übrig bleibt, wenn die Masken gefallen sind: ein leerer Raum, verstreute Zettel, die Stille nach einer langen Inszenierung. Wer eine manipulative Beziehung hinter sich hat, kennt dieses Gefühl, das Aufräumen danach, das Ordnen der Papiere.

Masken überall

Der übrige Clip, rund dreieinhalb Minuten lang, ist eine Galerie aus Masken. Männer in schwarzen Anzügen schreiten durch gläserne Bürokorridore, die Gesichter hinter weißen Theatermasken, Totenköpfen oder grotesken Tierfratzen verborgen. In einer Tiefgarage zwischen Luxuswagen tauchen sie wieder auf, später auf einem festlichen Empfang, wo gelacht und angestoßen wird, als wäre alles in bester Ordnung. In einer Szene wirbeln Papiere durch ein Großraumbüro.

Die Botschaft ist deutlich, ohne plakativ zu werden. Die Maske ist kein Kostüm für eine Nacht, sondern eine Arbeitskleidung. Sie wird jeden Morgen angezogen und abends nicht unbedingt abgelegt. Und je glänzender die Umgebung, desto besser lässt sich dahinter verbergen, was wirklich passiert.

Ein Name für das Erlebte

Im Blog nennt Mike Sain’t Louis den Titel einen «Diagnosenamen für die Kaffeerunde», einen dieser Begriffe, die man unter Freundinnen ausspricht, wenn man endlich versteht, was einem passiert ist. Genau darin liegt die Kraft des Songs. Er gibt keine Ratschläge und klagt niemanden konkret an, sondern bietet ein Wort an, mit dem sich das Unaussprechliche fassen lässt.

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Wer sich in diesen Geschichten wiedererkennt, sollte wissen, dass Hilfe möglich ist. Ein Gespräch mit einer Vertrauensperson oder mit Fachleuten kann der erste Schritt sein. In Spanien steht die Línea 024 rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung, in Deutschland die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

GAYFOLK als Klangwelt

GAYFOLK nennt der Künstler seinen Stil: Alternative Pop und Indie-Pop mit Synthesizern, viel Camp und Wurzeln in der spanischen Volkskultur. Rund um diesen Stil hat er Planeta Gayfolk erfunden, einen Planeten, auf dem mehr als zweihundertsiebzig Titel zu Hause sind, unabhängig veröffentlicht beim Label MIKE SAIN’T LOUIS. Viele davon handeln von psychischer Gewalt und dem langen Weg danach, andere sind pure Feierlaune.

Hörempfehlung

Der Künstler empfiehlt, den Song laut zu hören und dabei an die Person zu denken, die in der eigenen Geschichte die Maske getragen hat. Für das deutschsprachige Publikum, das mit kafkaesken Bürowelten und den kühlen Glasfassaden moderner Konzernzentralen vertraut ist, wirkt der Clip wie eine Pop-Version bekannter Albträume, mit Federmantel statt grauem Flanell.

Kostenlos anhören

Streaming und Download sind frei, ohne Konto und ohne Kosten:

  • Zum Song auf Planeta Gayfolk: https://gayfolkplanet.com/singles/perverso-narcisista
  • Der Künstler über das Cover (auf Spanisch): https://mikesaintlouis.com/blog/perverso-narcisista

Über den Künstler: Mike Sain’t Louis, der erste KI-Liedermacher, arbeitet in Madrid als Texter, Komponist und Musikproduzent (Musik und vokale Interpretation mit KI erstellt). Er ist Schöpfer des Stils GAYFOLK und des Universums Planeta Gayfolk; sein gesamter Katalog erscheint kostenlos beim Label MIKE SAIN’T LOUIS.

Presse: hola@gayfolkplanet.com