Die alte Logik “mehr Präsenz führt zu mehr Leistung” gerät zunehmend ins Wanken. Während einige Unternehmen ihre Beschäftigten zurück ins Büro drängen, wächst zugleich der Druck, Belastungen wie Stress, Erschöpfung und ständige Erreichbarkeit endlich ernst zu nehmen. Work-Life-Balance ist damit kein Wohlfühlthema mehr, sondern wird zu einer existenziellen Frage für Beschäftigte und Unternehmen.
Die Polarisierung der Arbeitswelt verschärft sich zusehends. In Nordamerika nimmt die Präsenzpflicht am Arbeitsplatz vielerorts wieder zu, was den Druck auf Erholung, Familienleben und persönliche Freiräume erhöht. Indes werden in Europa Konzepte wie die Viertagewoche und flexible Arbeitszeiten als Gegenentwurf erprobt. Parallel dazu lässt sich eine grundlegende Veränderung der Erwartungshaltung an Karriere und Arbeit beobachten: Modelle, die mehr Selbstbestimmung, individuelle Zeiteinteilung und eine klarere Trennung zwischen beruflicher Belastung und privater Regeneration ermöglichen, gewinnen zunehmend an Bedeutung. In einer von Digitalisierung, Beschleunigung und ständiger Erreichbarkeit geprägten Arbeitswelt müssen sich Beschäftigte immer stärker mit der Frage auseinandersetzen, wie Stress wirksam begrenzt werden kann. Vor diesem Hintergrund erscheint Work-Life-Balance nicht mehr als wünschenswerter Zusatz, sondern vielmehr als zentrale Voraussetzung für Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit. Damit wird sie für Unternehmen zum strategischen Faktor.
Für die Motivationstrainerin und Neurowissenschaftlerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe steht die Diskussion über Arbeitsbelastung und Erschöpfung in engem Zusammenhang mit einem grundlegenden Missverständnis: Wer Arbeit und Leben als Gegensätze begreift, verstärkt oft genau jene Entfremdung, die zu Stress und Unzufriedenheit führt. Sie spricht daher anstatt von “Work-Life-Balance” von “Life-in-Balance”. Denn der Beruf ist ein sinnstiftender, zentraler Lebensbereich, in dem Menschen einen Großteil ihrer Zeit verbringen und gebraucht werden wollen. In ihrem Vortrag “Aufblühen statt ausglühen – raus aus dem Stress und rein in den Flow” zeigt sie, wie sich durch Resilienz, Humor und eine veränderte Einstellung der Alltag stressfreier gestalten lässt. Das Ziel besteht darin, Herausforderungen nicht nur auszuhalten, sondern mit mehr Flow, Leichtigkeit und Lebensfreude zu bewältigen. So ist die Arbeit nicht mehr Stressfaktor und Gegenspieler des Lebens – und kann stattdessen selbst zu einer Quelle von Sinn und Kraft werden.
Die Keynote Speakerin betont in ihren Vorträgen, wie wichtig es ist, in einer immer anspruchsvolleren Welt vertraute Denkmuster zu verlassen, um innere Stabilität und Resilienz aufzubauen. Zentrale Voraussetzungen dafür sind mentale und körperliche Fitness, um auch in stressreichen Phasen handlungsfähig und ausgeglichen zu bleiben. Entscheidend ist, Herausforderungen nicht als reine Belastung zu begreifen, sondern als sinnvolle “Auf-Gaben”, die den eigenen Be-Gabungen, Talenten und Stärken entsprechen. Sie plädiert deshalb für den Begriff “Life-in-Balance”, der den Kern der Sache genauer beschreibt. Denn es geht um ein gesundes Gleichgewicht von beidem. Für Unternehmen bedeutet dies, ihre Beschäftigten gezielt ihren Potenzialen entsprechend einzusetzen und fördern. “Fehlende Erholungsphasen, unklare Ziele sowie Über- oder Unterforderung gefährden auf Dauer Motivation, emotionale Stabilität und nachhaltige Leistungsfähigkeit”, so Mag.a Monika Herbstrith-Lappe.
Keynote Speakerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist Mathematikerin und Physikerin, Motivationspsychologin und Neurowissenschaftlerin sowie KI- und Zukunftsmanagerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin der “Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH” und seit über 40 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Das Magazin TRAiNiNG, führendes Medium für Personalentwicklung in Österreich, hat sie als “Speaker des Jahres 2024” ausgezeichnet. Von der Trainingsorganisation imh GmbH (Vorläufer: IIR), dem Premium Konferenz- und Seminaranbieter in Österreich, wurde sie seit 2008 jährlich als “Speaker/Trainer of the Year” ausgezeichnet – so auch 2025. Als High Performance Coach hat sie sich auf die Schnittstelle zwischen der subjektiven Sicht des Menschen und der objektiven Welt der Zahlen, Daten, Fakten spezialisiert. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist DIE Expertin für Innovationsfreude, gesunde Leistungsstärke und Resilienz in der Ära der KI.
Die Motivationspsychologin ist außerdem Speakerin und Zukunftsgestalterin im Future Inspiration Team des österreichischen und deutschen Zukunftsinstituts sowie Vordenkerin im Think Tank Net of Brains und in einem IDG-Hub. Ferner gehört zu den vielfältigen Erfahrungsschätzen von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ihre Arbeit als Lektorin und Entwicklungspartnerin an der Universität für Weiterbildung Krems. Ehrenamtlich engagiert sie sich u.a. als Gründungsvorständin des Clubs Max Reinhardt Seminar, dem Förderverein für Schauspiel- und Regiestudierende an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als Bündnispartnerin der idg Initiative Digitalisierung Chancengerechtigkeit und als Board Member von WOMENinICT setzt sie sich für Human Centred AI ein. WOMENinICT wurde 2025 mit dem “Award für Digitalen Humanismus in der Praxis” ausgezeichnet. Von 2021 bis 2023 war sie Vorständin der Vereinigung der Business-Trainer*innen und von 2023 bis 2025 Vizepräsidentin des Chapters Austria der German Speakers Association.
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Mag.a Monika Herbstrith-Lappe
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