Wie eine Berliner Non-Profit-Organisation gegen „das Böse“ innerhalb der katholischen Kirche kämpft

Seit rund 2000 Jahren ist die katholische Kirche auf unserer Erde aktiv, will man denn die Urkirche hinzurechnen. In dieser Zeit wurden Werte geschaffen und vernichtet, Kriege geführt und ein Regelwerk erstellt, dem sich die Gläubigen bestenfalls unterordnen. Nicht ganz so lange ist die Non-Profit-Organisation „Gutmenschen“ aus Berlin aktiv, die sich mit den Schattenseiten der Handlungen und Politik der  katholischen Kirche beschäftigt. 

Auf gutmenschen.org wird umfassend über die Hintergründe der Politik innerhalb der katholischen Kirche berichtet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf den als undurchsichtig eingestuften Aktivitäten der als erzkonservativ geltenden Finanzgesellschaft „Opus Dei“, einer Institution der katholischen Kirche, der unter anderem sektenähnliche Vorgehensweisen nachgesagt werden, die von ehemaligen Mitgliedern von Opus Die bestätigt werden. 

Die Aufklärung und Sanktionierung der Missbrauchsfälle sind weitere Anliegen

Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Aufklärung über die nicht erst in den vergangenen Monaten wieder in die Schlagzeilen geratenen Fälle von Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche. Deren Aufklärung wird nach wie vor in der Öffentlichkeit als unzureichend empfunden, gleiches gilt in wahrscheinlich noch viel stärkerem Maße für deren Aufarbeitung und die hieraus gezogenen Konsequenzen, die in keiner Relation zum Leid der Opfer zu stehen scheinen. Die Organisation prangert vor allem an, dass statt einer Suspendierung der Täter diese oftmals einfach in das Ausland versetzt wurden, wo sie den Missbrauch ungehindert fortsetzen konnten. Die Organisation bezeichnet ihr Anliegen als Kampf „für das Gute und gegen das Böse“. Bezeichnend hierfür ist der Begriff „Gutmenschen“, der hier in einen komplett anderen als den bekannten Zusammenhang gestellt wird. Auf gutmenschen.org finden sich zahlreiche Berichte und Artikel – ebenso wie Pressemeldungen – über die beklagten Missstände in der katholischen Kirche sowie deren Aufarbeitung. Gefordert wird eine höhere Transparenz sowohl in den Missbrauchsfällen als auch den finanziellen Strukturen der Kirche, die seitens der Non-Profit-Organisation als mafiös bezeichnet wird, wie auf gutmenschen.org nachzulesen ist.

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