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Im ersten Quartal 2022 steigt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen und Speichern bei DAA ab Februar besonders stark. Die Zubauzahlen entwickeln sich dabei ähnlich. Es ist im Gegensatz zu 2020 und zu 2021 eine deutliche Wachstumssteigerung der Anfragen ablesbar.

Hamburg, den 11.05.2022. Zwischen Februar und März 2022 hat DAA im quartalsweise erstellten SolarIndex eine ungewöhnlich stark wachsende Nachfrage nach PV-Anlagen und Speichern festgestellt. Die Steigerung ist direkt nach dem saisontypischen Rückgang beziehungsweise der Stagnation im Februar erkennbar.

Nachfrage nach Batteriespeichern steigt zwischen Februar und März um 127 Prozent

Das starke Wachstum zwischen Februar und März wird besonders im Vergleich mit den Vorjahren deutlich: Während es bei Photovoltaik 2021 noch 43 Prozent betrug, steigerte sich das Wachstum 2022 hingegen um 73 Prozent. Zum Vergleich: 2020 war zwischen Februar und März ein Negativwachstum von -9 Prozent zu verzeichnen.

Den deutlichsten Sprung machte 2022 allerdings die Nachfrage nach Batteriespeichern: Hatte sie 2021 noch eine negative Entwicklung von -26 Prozent zwischen Februar und März zu verzeichnen, betrug 2022 der Anstieg zwischen diesen Monaten hingegen ganze 127 Prozent.

  2020 2021 2022
Wachstum zwischen Februar und März von:      
PV-Anlagen -9 % 43 % 73 %
PV-Speicher 6 % -26 % 127 %

Auch die von der Bundesnetzagentur registrierten Zubauzahlen wiesen zwischen Februar und März 2022 einen starken Anstieg auf: Im Februar wurden 427.585 Kilowatt zugebaut und im März 731.329. Das ist ein Wachstum von rund 71 Prozent – was der Höhe der Anfragezahlen nach PV-Anlagen bei DAA in diesem Zeitraum ähnelt.

Daraus lässt sich ableiten, dass die Nachfrage und die tatsächlich ausgeführten Installationen von Photovoltaikanlagen sich in etwa die Waage halten. Was zudem heraussticht, ist die starke Steigerung des Zuwachses an Anfragen nach PV-Speichern zwischen Februar und März 2022. Weiterhin zeigt die Entwicklung, dass das Interesse an einer Steigerung des Autarkiegrades und einer einhergehenden Erhöhung des Eigenverbrauchs deutlich gewachsen ist. Eine Ursache können die immens gestiegenen Strompreise sein, die den Wunsch nach Unabhängigkeit von großen Stromversorgern und externen Markteinflüssen verstärkt haben.

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Über den DAA SolarIndex

Der DAA SolarIndex stützt sich auf die Online-Nachfrage nach Photovoltaikanlagen und wird von DAA aus Hamburg erhoben. DAA ist einer der größten deutschen Online-Dienstleister und Portalbetreiber für regenerative Energietechnik und ist auf Anfragen zu den Themen Photovoltaik, Energieeffizienz, Heiztechnik und Sanierung spezialisiert. Die Portale von DAA verzeichnen eine durchschnittliche monatliche Besucherzahl von etwa 500.000 Seitennutzern (w/m/d).

Der DAA SolarIndex basiert dabei auf Anfragen für Photovoltaikanlagen im Anlagensegment bis 30 kWp, die auf den Portalen von DAA abgegeben wurden. Diese Zahlen werden den Zubauzahlen der Bundesnetzagentur für je ein Quartal gegenübergestellt. Der DAA SolarIndex gibt damit Aufschluss über das aktuelle Interesse an Photovoltaik­anlagen und Speichern und gewährt Einblicke in den Markt.

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