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akz-o Das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern ist heutzutage entspannter denn je. Von einer Rebellion gegen die Erwachsenen ist nichts zu spüren: 85 Prozent der Jugendlichen bescheinigen ihren Eltern ein hohes Maß an Toleranz und genießen den Freiraum, den ihnen die Eltern bieten. Bei Mama und Papa gefällt ihnen besonders, wie diese ihren Alltag in den Griff bekommen, miteinander umgehen und was ihnen im Leben wichtig ist. Tipps für den entspannten Umgang Vom großen Generationenkonflikt sind die modernen Familien demnach so weit entfernt wie noch nie. Ganz ohne Auseinandersetzungen kommen aber auch sie nicht aus – und das ist auch gut so. Schließlich können Jugendliche bei Diskussionen mit den Eltern ihre Grenzen austesten und lernen, ihre Meinung zu vertreten. Dieser Kräftevergleich kann geschickt vermieden werden: • Laut Jacobs Krönung-Studie zankt sich die Hälfte der Teenager am häufigsten mit ihren Eltern darüber, wie viel Zeit sie am Computer verbringen. Hier sollten Eltern ein Auge zudrücken und ihren Kindern, aber auch sich selbst Rückzugsmomente zugestehen. So findet jeder Zeit für sich und seine Interessen. Das sorgt für gute Laune und neue Gesprächsthemen – und davon profitiert die ganze Familie. • Auch beim „Ausgehen am Abend“ ist Fingerspitzengefühl gefragt. Dieses Thema liegt auf Platz zwei der häufigsten Meinungsverschiedenheiten zwischen Eltern und Jugendlichen. Natürlich sollen bestehende Regeln nicht außer Kraft gesetzt werden. Aber die eine oder andere halbe Stunde mehr kann durchaus zum Wohle des Haussegens beitragen. • Zu weiteren Diskussionen zwischen den Generationen führen häufig auch die unterschiedlichen Meinungen darüber, wofür Teenager ihr Geld ausgeben. Diese Frage kommt besonders an Geburtstagen auf, wenn sich unter den Geschenken eine kleine Finanzspritze von Oma oder dem Patenonkel befindet. Nicht Verbote, sondern Toleranz ist hier gefragt. Von dem Geldgeschenk sollen sich Jugendliche ruhig einen Wunsch erfüllen, von dem ihre Eltern auch mal nicht sonderlich begeistert sind. Was Familien stark macht Nehmen also Eltern und Kinder gegenseitig Rücksicht aufeinander und zeigen Verständnis für die Bedürfnisse des anderen, stärkt dies dauerhaft den Zusammenhalt in der Familie. Werden Wünsche offen ausgesprochen und beruht das Miteinander auf einem starken Fundament, kann selbst eine heftige Auseinandersetzung dem langfristigen Familienfrieden nichts anhaben. BU: Laut einer Studie ist das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern heute entspannter denn je. Foto: gettyimages.de/Jacobs Krönung/akz-o ![]()