Proindex Capital AG: Warum Paraguay nur wenig zum Treibhauseffekt beiträgt

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Weltweit wird über den Treibhauseffekt einzelner Länder, insbesondere der Industriestaaten, diskutiert. Paraguays Emissionen sind vergleichsweise gering, wie Zahlen der Nationalen Direktion für Klimawandel (DNCC) belegen.

Suhl, 06.08.2019. In dieser Woche macht die Proindex Capital AG darauf aufmerksam, dass Paraguay im weltweiten Vergleich nur 0,25 bis 0,30 Prozent der Emission von Treibhausgasen beiträgt. „Dies ist vor allem im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Klimawandel wichtig zu wissen. Länder müssen Verantwortung übernehmen und die Zahlen für Paraguay sind erfreulich“, sagt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG und bezieht sich dabei auf Zahlen der Nationalen Direktion für Klimawandel (DNCC). Erstmals wurden die Ergebnisse während des Workshops „Nationale Waldstrategie für nachhaltiges Wachstum (ENBCS)“ in Filadelfia, Hauptstadt des nordwestlichen Departamentos Boquerón in Paraguay.

Paraguay liegt somit unter 190 Ländern ungefähr auf dem hundertsten Platz, was den Treibhauseffekt angeht. „Paraguay liegt definitiv nicht unter den ersten 50 Umweltsündern, doch auch in Zukunft wird es wichtig sein, die Emissionen auf einem Minimum zu halten, auch zum Wohl des Landes und des südamerikanischen Kontinents im Allgemeinen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Die wichtigsten Sektoren, wenn man von Treibhausgasemissionen spricht, beinhalten Landnutzung und Landnutzungsänderung, Forstwirtschaft, Landwirtschaft sowie Energie, Industrie und Abfall. „Die meisten Emissionen stammen aus der Landwirtschaft. Wichtig ist, dass auch die Entwaldungsrate in Paraguay konstant gesenkt werden kann. Dies ist in den vergangenen zwei Jahren bereits geschehen“, so Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

Unterdessen sei es laut Proindex Capital AG oberste Priorität Paraguays, die illegale Abholzung zu unterbinden. „Ackerflächen müssen sinnvoll genutzt und bewirtschaftet werden, ansonsten steigen die Treibhausgasemissionen nur unnötig an. Für die Zukunft müssen Umweltkontrollen realisiert sowie Tierhaltung verbessert werden. Viele Menschen unterschätzen nämlich, wie Tierhaltung und auch die Ernährung der Tiere den Welthunger und auch die Klimakrise verstärkt“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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