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akz-o Ob Parkinson oder Restless Legs Syndrom (RLS) – beide Erkrankungen haben die gleiche Ursache: Dopamin-Mangel im Gehirn. Doch für Betroffene gibt es jetzt eine neue Hilfe. Dr. Wlasak, Facharzt für Allgemein Medizin aus Meerbusch, behandelt diese Patienten mit Neurostimulation, auch bekannt als Implantat-Akupunktur. Dabei setzt der Facharzt seinen Patienten kleine Titan-Implantate an bestimmte Ohrzonen. „Sie müssen im Ohr verbleiben“, so Dr. Wlasak. „Nur durch die Dauerstimulation dieser Zonen wird das zentrale Nervensystem angeregt, wieder vermehrt den Botenstoff Dopamin im Gehirn freizusetzen“, erklärt er. Titan-Implantate können helfen Bei Margarete J. aus Duisburg stellte ein Neurologe vor vielen Jahren RLS fest. Durch Zufall wurde sie auf die Neurostimulation aufmerksam. Nach einem ausführlichen Gespräch ließ sie sich kleine Titan-Implantate einsetzen. „Meine Beschwerden haben sich innerhalb weniger Monate sehr gebessert. Ich kann wieder gut schlafen und habe tagsüber weniger unruhige Beine“, freut sich die Seniorin. Von ähnlichen Erfolgen berichten viele RLS-Patienten. Auch Menschen mit Parkinson wurde mit dieser Methode schon geholfen. Nach zehn Jahren klinischer Anwendung konnte festgestellt werden, dass je nach Parkinson-Stadium im Durchschnitt 50 bis 70 Prozent aller Patienten über positive Ergebnisse nach der Neurostimulation berichtet haben. Der Mediziner und Buchautor Dr. Wlasak hat die Methode der Neurostimulation an Akupunktur-Punkten im Ohr (Implantat-Akupunktur) in den letzten zehn Jahren geprägt und weiterentwickelt. Inzwischen hat er rund 3.000 RLS- und Parkinson-Patienten behandelt. Besserung der Symptome Die Methode verspricht keine Heilung, aber sie bessert in der Regel die Symptome, reduziert den Bedarf an Medikamenten und schafft so mehr Lebensqualität für den Patienten. Weitere Informationen unter www.dr-wlasak.de. Das belegt auch eine klinische Studie, die Dr. Wlasak zusammen mit der Universität Köln durchgeführt hat. Das Ergebnis spricht für sich: „Neurostimulation ist heute die einzige nichtmedikamentöse Behandlungsform bei RLS, die wissenschaftlich belegt werden kann“, so der Facharzt für Allgemeinmedizin. „Die Methode ist frei von Nebenwirkungen, erfordert in der Regel nur einen Behandlungstermin und kann die Krankheitskosten reduzieren.“ Die gleiche positive Wirkung ist auch bei Parkinson festzustellen. BU: Fotos: Dr. med. Rolf Wlasak/akz-o

Von PR-Echo

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