Müll ist nicht gleich Müll

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akz-o Jeder muss seinen Haushaltsmüll entsorgen, aber kaum einer denkt darüber nach. Mülltrennung ist dabei eine Lösung. Dafür gibt es in den meisten Gemeinden klare Regeln: Altpapier, Glascontainer und verschieden farbige Müllbeutel respektive Tonnen helfen beim Vorsortieren. Verantwortlich handeln, nachhaltig entsorgen Hierzulande werden pro Jahr rund 200 Millionen Packungen Müllbeutel verkauft. Heute sind Müllbeutel in jedem Haushalt eine Selbstverständlichkeit – das war jedoch nicht immer so. Zumal nicht alle Produkte wirklich klimafreundlich waren oder sind. Hersteller wie Pely haben den praktischen Haushaltshelfer erst salonfähig gemacht und fortwährend über Jahrzehnte weiterentwickelt. Es gibt mittlerweile ressourcenschützende Müllbeutel mit Sicherheitsboden, Tragegriff und Zugband sowie Öko- und kompostierbare Bio-Müllbeutel und Papiertüten. Viele der Pely-Beutel verursachen nachweislich weniger CO₂ als herkömmliche Beutel. Deshalb wurden diese Müllbeutel vom Institut climatop mit dem Siegel “CO₂-klimafreundlich” ausgezeichnet. Würden sämtlich genutzte Müllbeutel in Deutschland so ressourcenschonend hergestellt, könnte eine Einsparung von rund 30.000 Tonnen CO₂ per annum erzielt werden. Dies entspricht etwa 188 Millionen gefahrenen Kilometern oder über 4.400-mal mit einem Personenwagen der Kompaktklasse um die Welt. Unter www.beutelfinder.de kann herausgefunden werden, welches das richtige Modell (z.B. Größe) für die individuellen Anforderungen ist. So kann jeder die Klimabelastung unter anderem durch die Nutzung des richtigen Müllbeutel-Typs positiv beeinflussen! Bio-Müllbeutel gewinnen an Bedeutung Bis ins Jahr 2015 soll die Bioabfallsammlung laut „Kreislaufwirtschaftsgesetz“ des Bundesministeriums für Umwelt flächendeckend eingeführt werden. Die konsequente Umsetzung des Gesetzentwurfes von 2011 bedeutet auch, dass der Verwertung von Abfällen Vorrang vor der Beseitigung eingeräumt wird und Biomüll nicht länger Abfall, sondern ein Wertstoff ist. Für die Abfälle in Küche, Haushalt und Garten lohnt es sich demnach, zunehmend auf Müllbeutel in hochwertiger Qualität zurückzugreifen. Ende der 60er-Jahre wurde der erste sogenannte „Auskleidungsbeutel“ auf den Markt gebracht. Das Auswaschen und anschließende Auslegen von Mülleimern mit Zeitungspapier gehörten damit endlich der Vergangenheit an. Da die damals rutschigen und schlecht handhabbaren Flachverpackungen weder im Handelsregal noch in der Haushaltsschublade eine gute Lösung waren, wurden die Beutel später eben auf die Rolle gewickelt – übrigens noch mit integriertem Pappkern wie bei Toilettenpapierrollen. Bereits Anfang der 80er-Jahre rückte das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus der Verbraucher. In einer Pionierleistung gelang es Pely, erstmals wesentlich dünnere Folien zu produzieren, die dennoch eine hohe Reißfestigkeit besaßen und bis dato besitzen. Durch dieses Verfahren können fortan weniger Ressourcen eingesetzt werden. Diese Innovation wurde 2014 vom unabhängigen und international anerkannten Institut climatop als besonders klimafreundlich ausgezeichnet! BU Bild1: Durch die Nutzung des richtigen Müllbeutels lässt sich die Klimabelastung positiv beeinflussen. Foto: fotolia.de/©keller/Pely/akz-o BU Bild2: Foto: Maik Schwertle/pixelio.de/Pely/akz-o BU Bild3: Foto: Wolfgang Dirscherl/pixelio.de/Pely/akz-o

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