Auditierung Interkultureller Offenheit

GGS Forscherteam startet Audit bei Bartec in Bad Mergentheim

Auditierung bei Bartec

Heilbronn, 14. Oktober 2013 – Die Integration von ausländischen Arbeitskräften wird vor dem Hintergrund des akuten Fach- und Führungskräftemangels immer wichtiger. Internationale Geschäftsbeziehungen erfordern den Umgang mit fremden Kulturen und stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Ein Forscherteam der German Graduate School of Management and Law (GGS) unter der Leitung von Prof. Christopher Stehr hat deshalb das Auditierungsverfahren AIKO (Auditierung Interkultureller Offenheit) entwickelt. Die erste Auditierung im Industriesektor fand am 10.Oktober 2013 bei Bartec in Bad Mergentheim, einem der weltweit führenden Anbieter industrieller Sicherheitstechnik, statt.

Ziel von AIKO ist es, die interkulturelle Offenheit von Institutionen und Unternehmen anhand von Betriebsbegehungen, Prozess- und Strukturanalysen sowie Mitarbeiterinterviews zu ermitteln. Die Basis zur Beurteilung bilden Kategorien und Indikatoren wie beispielsweise Prozessabläufe bei Bewerbungsverfahren, aber auch das wirtschaftliche Umfeld und die Strategie des untersuchten Unternehmens. Darauf aufbauend werden Handlungsempfehlungen zur Förderung der interkulturellen Potentiale entwickelt. Sie dienen dazu, Spannungen, die aufgrund unterschiedlicher Kulturen und Prägungen von Mitarbeitern vorhanden sind, in positive Impulse der Zusammenarbeit umzuwandeln.

Dazu Prof. Christopher Stehr: “Gerade in Zeiten des Mangels an hoch qualifizierten Mitarbeitern, vor allem bei Ingenieuren und Technikern, ist es wichtig, als attraktiver Arbeitgeber ausländische Fach- und Führungskräfte zu akquirieren. Unser Auditierungsprozess AIKO deckt Schwächen bei der Interkulturellen Offenheit von Unternehmen auf und zeigt konkrete Entwicklungspotentiale auf, um sich entscheidende Wettbewerbsvorteile bei der Einstellung von hoch qualifizierten Mitarbeitern zu sichern.”

Interkulturelle Offenheit zeichnet auch das sechsköpfige AIKO Expertenteam der GGS aus: Es setzt sich aus Mitgliedern unterschiedlicher Nationen, Berufsgruppen, Gesellschafts- und Bildungsschichten zusammen.

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Die German Graduate School of Management and Law ist eine staatlich anerkannte private Hochschule, die von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert wird. Sie ist international ausgerichtet und arbeitet weltweit mit führenden Universitäten in Forschung und Lehre zusammen. Im Zentrum von Lehre und Forschung steht die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit und die Gestaltung von Innovationsprozessen. Die German Graduate School of Management and Law konzentriert sich auf berufsbegleitende Studienprogramme für Führungstalente und bietet Weiterbildungsprogramme für Führungsteams an.

Kontakt:
German Graduate School of Management and Law
Thomas Rauh
Bildungscampus 2
74076 Heilbronn
07131 645636-45
thomas.rauh@ggs.de
http://www.ggs.de

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