Rebekka Hauer

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Nur Umkehr in nachhaltigere Industrien würde die Umwelt grundlegend entlasten

 

Suhl, 27.11.2020. „Die Reduktion von Emissionen durch weniger Verkehr oder Industrieprozesse hat grundsätzlich immer einen positiven Einfluss auf die Umwelt. Allerdings muss man sich auch fragen, wie lange denn industrieorientierte Volkswirtschaften diese Einschränkungen durchhalten, ohne nicht auch die Lebensqualität der betroffenen Bürger einzuschränken“, so die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Inwieweit Corona dabei dem Umweltschutz förderlich ist, sich zudem noch nicht gewissenhaft sagen. „Dafür ist der bisherige Zeitraum einfach zu kurz, um verlässliche Aussagen zu treffen“, so die Experten der Green Value SCE Genossenschaft.

 

Verbesserung der Luftqualität

„Wichtig ist nach ersten Studien dabei, den Zusammenhang zwischen Emissionen und der Meteorologie zu sehen“, erklären die Genossenschaftsmitglieder der Green Value SCE. Generell gilt: Befindet man sich in sogenannten austauscharmen Wetterlagen, reichern sich Schadstoffe in der Luft schneller an. Kräftiger Wind hilft dagegen, die Schadstoffe schneller und weiter zu verteilen. „Satellitendaten zeigen dabei einen Rückgang für China und Indien. Diese Feststellung sind jedoch nur bedingt nützlich, da sie zum einen eine Momentaufnahme darstellen, zum anderen sind es zudem Daten aus dem Weltall“, erläutern die Experten der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Relevante Ergebnisse liessen sich nur in Bodennähe ermitteln.

 

Reduktion von Treibhausgasen

„Weniger Verkehr und weniger Industrieproduktionen führen unweigerlich zu weniger Treibhausgasen. Allerdings steigt der Verbrauch an Strom durch mehr Homeoffice-Plätze ebenfalls an“, so die Verantwortlichen der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Grundsätzlich sei dabei nicht entscheidend, ob mehr oder weniger Strom erzeugt wird, sondern wie dieser erzeugt wird. Also ob aus Wind- oder Sonnenenergie oder eben aus Kohlekraftwerken. „Der derzeit günstige Preis von Mineralöl wirkt dabei Umweltschutzgedanken entgegen, da die günstige Verfügbarkeit dazu führt, dass auch mehr Öl verbraucht wird “, so Green Value SCE abschließend mit Verweis auf den Beitrag.

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Neuausrichtung der Wirtschaft

„Klar ist, dass die oben aufgeführten Effekte nur kurzfristige Veränderungen bedeuten. Insofern trägt Corona zeitlich nur sehr begrenzt zur Verbesserung der Umwelt bei“, so die Verantwortlichen der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Eine langfristige Verbesserung erreicht man nur mit gezielter Klima- und Umweltpolitik, die Produktionsstrukturen, Infrastrukturen und Konsum- und Mobilitätsmuster nachhaltig und dauerhaft verändert. „Einige Experten sehen daher eine Chance darin, wenn man Konjunktur- und Investitionspakete dazu nutzt, Strukturveränderungen in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu verändern. Nur so sei eine mittel- bis langfristige Verbesserung im Umweltschutz darstellbar“, so Green Value SCE abschließend.

 

 

Weitere Informationen unter http://www.green-value-sce.de

 

Die Green Value SCE ist eine europäische Genossenschaft. Das Genossenschaftsprinzip der Green Value SCE drückt sich dabei durch einen gemeinschaftlich geprägten Investitionsansatz aus, der eine Streuung in unterschiedliche internationale Assets ermöglicht. Hierdurch wird einer breiten Zielgruppe von Investoren der Zugang zu Anlagen gewährt, die ihnen ansonsten vorbehalten geblieben wären.