Die Digitalisierung scheint fast jeden Aspekt unseres Lebens zu beschleunigen, und gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach einer Verlangsamung und dem Selbstgemachten.

DIY

 

In der heutigen Welt des Konsum findet sich ein faszinierender Widerspruch. Die Digitalisierung scheint fast jeden Aspekt unseres Lebens zu beschleunigen, und gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach einer Verlangsamung und dem Selbstgemachten. Das Internet wimmelt nur so von DIY-Trends (Do-It-Yourself). Der eine backt selbst Sauerteigbrot, der andere braut sein eigenes Bier – der moderne Mensch sucht nach Wegen, die Kontrolle über seinen Konsum und vor allem seinen Genuss zurückzugewinnen. Und das betrifft sogar die Art und Weise, wie man raucht. Elektrische Stopfmaschinen geben also ein Stück Selbstgemachtes zurück, ohne dass man sich vollkommen dem technischen Fortschritt entzieht.

Die Psychologie des Selbermachens

Aber warum entscheiden wir uns eigentlich dafür, unsere Zeit und Mühe in die eigene Herstellung von Dingen zu investieren, wo wir es doch auch gleichzeitig lieben, fast jedes Produkt per Mausklick innerhalb von 24 Stunden geliefert bekommen zu können? Die Antwort liegt in der psychologischen Wirksamkeit des Schaffensprozesses. Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein Zungenbrecher wirken mag, beschreibt im Grunde, dass wir Dingen, die wir selbst herstellen oder an deren Herstellung wir zumindest beteiligt sind, oft mehr Wert zuweisen, als denen, die wir im Handumdrehen kaufen. Bei Genussmitteln kommt ein weiterer Faktor hinzu, und das ist Transparenz. Wenn man die Rohstoffe in ihrer ursprünglichen Form kauft und sie dann selbst weiterverarbeitet, weiß man genau, was mit ihnen geschehen ist. Man sieht die Texturen des Materials, riecht die Aromen und kann sich bewusst mit der Qualität auseinandersetzen.

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Der technische Fortschritt

Gerade wenn es um Tabak geht, haben Produktion, Portionierung und Verarbeitung eine lange Geschichte. Lange Zeit wurden Zigaretten vor allem mit mechanischen Hebelgeräten oder kleinen Schiebern aus Kunststoff hergestellt. Das Ergebnis war mal mehr und mal weniger gut, mal zu fest gestopft und mal zu locker. Gleichmäßiges Rollen war kaum möglich. Als dann elektrische Stopfmaschinen auf den Markt kamen, boten sie eine Revolution. Was in den industriellen Fertigungsstraßen schon der Standard war, wurde plötzlich in den Privathaushalt übersetzt. Die modernen Geräte nutzen oft die sogenannte Injektionstechnologie und transportieren das Material durch einen Gleitmechanismus präzise genau dorthin, wo es sein soll, ganz ohne Zerreiben. Das Ergebnis ist eine Homogenität, die man mit der Hand oder mit manuellen Geräten kaum erreichen kann.

Effizienz als Form der Freiheit

Und das macht den gesamten Prozess schneller, denn obwohl wir im 21. Jahrhundert Wert auf das Selbstgemachte legen, haben wir das Gefühl, nie genug Zeit zu haben. Wer also seine eigenen Zigaretten herstellt, profitiert von einer elektrischen Stopfmaschine, indem er die Kontrolle behält, aber gleichzeitig ein hochwertiges Produkt erstellt, ohne dabei viel Zeit aufzugeben. Was bisher eine ganze Minute kosten konnte, geschieht mit der elektrischen Maschine innerhalb von wenigen Sekunden. Gerade wenn man nur kurz eine Raucherpause einlegt, hat man diese Zeit übrig, um einfach den Moment zu genießen. Die Automation ist an dieser Stelle Gold wert. Außerdem spart man Geld. Wer selbst rollt, umgeht die hohen Steuern und die steigenden Preise der Fertigprodukte.

Von PR-Echo