Buchtipp: Der Tod ist keine schwarze Gestalt

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„Der Tod ist keine schwarze Gestalt“ von George Tenner ist eine ergreifende Geschichte, die den Leser nicht so schnell wieder loslässt.

Buchbeschreibung:
Julia war eine überaus hübsche Frau, groß gewachsen, schlank, mit einer Ausstrahlung, die Männerherzen in Wallung brachte; doch eigentlich war sie ein wandelndes Ersatzteillager, das seit ihrer frühen Jugend dafür sorgte, dass sie überhaupt überleben konnte. Der Tod spielte ständig mit ihr, gab ihr ein Stück des Lebens als Darlehen wieder zurück, um sie abermals aufzurufen. Jedes Mal, wenn sie ein Stück von diesem Darlehen erhalten hatte, versuchte sie, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Doch welcher der Frauen in Jacques Offenbachs »Phantastischer Oper Hoffmanns Erzählungen«, kommt Julia am nächsten: Olympia, der Puppe, Antonia, der Künstlerin oder Giulietta, der Hure?
Taschenbuch: 124 Seiten
Verlag: epubli; Auflage: 8 (2. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 374506173X
ISBN-13: 978-3745061734
Auch als E-Book erhältlich!

Über den Autor:
Der Sohn des Kunstmalers Helmut Schmidt-Kirstein wuchs in einem Künstlerhaushalt in Dresden, Bischofswerda und – nachdem sich die Eltern trennten in Berlin und Ahrenshoop an der Ostsee auf.
Nach einer handwerklichen Ausbildung und der Meisterprüfung führte er ab 1961 eigenen Betrieb bis zu seiner Flucht aus der DDR im Oktober 1966 in Berlin und Ahrenshoop.
Tenner war mit Johannes Tralow befreundet, der ihm empfahl zu schreiben. Auch der jüdische Schriftsteller Bruno Frei aus Wien gehörte zum Bekanntenkreis Tenners und seiner Familie.
1964 wurde Tenner wegen des Versuches, aus der DDR zu fliehen durch die Staatssicherheit verhaftet. Er verbüßte im Stasi-Untersuchungsgefängnis in Frankfurt/Oder und der Strafvollzugsanstalt Rüdersdorf eine über einjährige Haftstrafe.
Nach der Entlassung bereitete er erneut seine Flucht vor.
In einer Oktobernacht des Jahres 1966 floh er gemeinsam mit seiner zweiten Frau Ulla-Ingelore, mit der einen Sohn hat, und einem während der Haft kennengelernten Freund in einem Schlauchboot von Ahrenshoop über die Ostsee zum Feuerschiff Gedser.
Stationen in seinem Leben waren Aschaffenburg, Frankfurt, Offenbach, Hamburg, Öhningen am Bodensee und mehrfach Berlin.
Von Westberlin aus recherchierte er über verschiedene Geheimdienste in Ost und West und veröffentlichte 1982 seinen ersten Roman über den Geheimdienst der DDR in Verbindung mit dem Sechstagekrieg in Israel unter dem Namen „Der Wüstenwolf“ im Verlag Herbig/München.
Wegen nachgewiesener Verfolgung durch die Staatssicherheit der DDR – ein Operationsbefehl zum Eindringen in seine Westberliner Wohnung ist bei der Stasi-Unterlagenbehörde aktenkundig – und einer befürchteten Entführung oder eines Anschlages auf sein Leben, verließ Tenner Westberlin und siedelte nach Öhningen am Bodensee über.
Er arbeitete als freier Journalist und Redakteur für Zeitungsverlage in Deutschland und der Schweiz. Von 1984 bis 1990 betrieb er in Öhningen zusammen mit seiner Frau die Presse- und PR-Agentur -utwapress-.
1990 zog Tenner wegen Rückübertragungsforderungen nach Bernau bei Berlin um.
George Tenner ist Mitglied im Deutschen Journalistenverband und war bis August 2012 in der Autorengruppe Syndikat. Seit 2002 arbeitet er als freischaffender Schriftsteller und lebt in Bernau bei Berlin sowie zeitweise auf Usedom.

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