Drei Angebote einholen, Bewertungen lesen, in Ruhe entscheiden. Was bei jeder Handwerksleistung selbstverständlich ist, findet ausgerechnet bei einer der teureren Ausgaben eines Haushalts fast nie statt: der Bestattung. Der Grund liegt auf der Hand: Die Auswahl fällt im Ausnahmezustand, häufig innerhalb eines Tages. Verbraucherschützer raten seit Jahren zum Vergleich mehrerer Bestatter – praktisch scheiterte das bislang schon an der ersten Frage, welche Betriebe es am Ort überhaupt gibt.
Diese Lücke will das neu gestartete Portal bestatter-preise.com schließen. Es erfasst den Bestattermarkt Stadt für Stadt vollständig und macht ihn nach den Kriterien filterbar, die im Ernstfall zählen: Wie viele Bewertungen hat ein Betrieb, und wie fallen sie im Durchschnitt aus? Ist er rund um die Uhr erreichbar? Welche Sprachen werden gesprochen, welche Bestattungsformen angeboten? Zum Start sind 50 Städte mit knapp 1000 Unternehmen erfasst, der Ausbau läuft: https://bestatter-preise.com/
Keine Schätzpreise – aus Prinzip
In einem Punkt widerspricht das Portal bewusst dem eigenen Namen: Preisschätzungen sucht man dort vergeblich. „Der Klassiker der Branche ist das Paket ‘ab 1.999 Euro’, das am Ende das Doppelte kostet und genau solche Zahlen wollten wir nie reproduzieren”, erklärt der Verzeichnis-Betreiber. „Bei uns gilt: Entweder ein Betrieb hat uns seinen Preis direkt bestätigt, dann steht er da. Oder es steht ‘ausstehend’. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.” Anstelle von Zahlen erklärt ein Kostenratgeber je Stadt die tatsächlichen Preistreiber – Bestattungsart, kommunale Friedhofsgebühren, Sarg- und Urnenwahl sowie die für Laien schwer durchschaubare Trennung von Eigen- und Fremdleistungen.
Die redaktionelle Top-5-Auswahl je Stadt veröffentlicht das Portal nur zusammen mit der vollständigen Bewertungsmethodik. Bestattungsunternehmen können ihre Profildaten prüfen lassen und Preise zur verifizierten Veröffentlichung melden: https://bestatter-preise.com/
