Positive Ergebnisse bei Beobachtungsstudie

Welt-Alzheimertag: Implantat-Akupunktur bei Demenz

Die im Ohr verbleibenden, stimulierenden Mini-Implantate werden an ausgewählte Punkte gesetzt. (Bildquelle: Dr. Rolf Wlasak)

Ob Morbus Alzheimer oder andere demenzielle Erkrankungen – die Vergesslichkeit mit ihren Begleiterscheinungen nimmt weltweit zu. Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland an Demenz erkrankt. Tendenz steigend. Eine Chance auf Heilung durch Medikamente oder andere Eingriffe gibt es aktuell nicht. Allerdings kann in vielen Fällen die nicht-medikamentöse Implantat-Akupunktur (Neurostimulation) den Verlauf positiv beeinflussen.

Dr. Rolf Wlasak und Dr. Stefan Lobner behandeln Demenz-Patienten in der Frühphase und im fortgeschrittenen Stadium mit Implantat-Akupunktur. Mehr als 5.000 Patienten wurden von ihnen bisher mit der nebenwirkungsfreien Methode bei neurologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel bei Restless Legs Syndrom (RLS), Morbus Parkinson und Demenz behandelt.

Kurz vor dem Welt-Alzheimertag am 21. September präsentieren die in Meerbusch niedergelassenen Ärzte Ergebnisse ihrer ersten Beobachtungsstudie zur Implantat-Akupunktur (Neurostimulation) bei dementiell erkrankten Patienten. Über einen Zeitraum von drei Jahren haben sie diese Methode an Studienteilnehmern (m/w) in einer frühen Phase der Demenz angewendet und untersucht.

“Wir setzen Betroffenen im Ohr verbleibende Miniatur-Implantate aus Rein-Titan an ausgewählte Akupunktur-Punkte. Dadurch werden Reize erzeugt, die das Gehirn anregen, bestimmte Botenstoffe – vor allem die Glückshormone Acetylcholin und Dopamin – wieder vermehrt freizusetzen”, erläutert Dr. Lobner das Verfahren.

Verbessert werden kann:
1.die Lebensqualität durch Reduzierung der typischen Demenz-Symptome
2.die Grundstimmung (auch bei depressiven Patienten)
3.der Schlaf-Wach-Rhythmus.

“Sind in einer Familie bereits Angehörige an Demenz erkrankt, vervierfacht sich das Risiko, ebenfalls an Demenz zu erkranken”, so Dr. Wlasak. “Wir setzen daher die Implantat-Akupunktur auch vorbeugend bei Angehörigen ein.” Die Methode ( www.implantat-akupunktur.de) erfordert in der Regel einen Behandlungstermin. Danach werden Patienten und ihre Angehörigen im In- und Ausland in regelmäßigen Abständen ein ganzes Jahr lang telefonisch betreut. Es werden weitere Studien folgen.

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Privatärztliche Praxisgemeinschaft der Mediziner Dr. Rolf Wlasak (Facharzt für Allgemeinmedizin) und Dr. Stefan Lobner (Facharzt für Orthopädie) mit dem Spezialgebiet der Ohr-Implantat-Akupunktur (Neurostimulation) bei neurologischen Erkrankungen wie RLS, Parkinson und Demenz

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