Massagen sind längst nicht nur etwas für Menschen. Auch Hunde profitieren von gezielten Handgriffen, um beispielsweise Stress abzubauen.

Massagen sind längst nicht nur etwas für Menschen. Auch Hunde profitieren von gezielten Handgriffen, um beispielsweise Stress abzubauen. Bei der Hundemassage geht es allerdings nicht bloß darum, Deinen Hund in Wellness-Stimmung zu versetzen. Eine Hundemassage ist in vielen Situationen sogar sehr sinnvoll.
Das bewirkt eine Hundemassage
Viele Menschen genießen eine gute Massage. Sie löst Verspannungen und Blockaden, fördert die Durchblutung und sorgt für mehr Wohlbefinden. Bei Hunden ist das nicht anders. Eine Hundemassage entfaltet dieselben positiven Effekte, lindert Schmerzen und fördert die Gesundheit Deines Hundes. Wenn auch Du gerne zur Massage gehst und Dich ordentlich durchkneten lässt, kennst Du das herrliche Gefühl Dich auf eine professionelle Massageliege zu legen und in der anschmiegsamen Polsterung zu versinken.
Auf die gleiche Weise genießt auch Dein Hund, wenn mit sanftem Druck angespannte Muskeln wieder gelockert werden und durch eine bessere Durchblutung auch die Sauerstoffversorgung der Fellnase angeregt wird. Selbst bei nervlichen Erkrankungen können Symptome durch eine gezielte Massage gelindert werden.
In diesen Situationen solltest Du Deinen Hund massieren
Besonders in stressigen Situationen neigen Menschen und Tiere zu Verkrampfungen und Verspannungen der Muskeln. Eine Entspannungsmassage kann hier wahre Wunder bewirken. Fahre mit kreisenden Bewegungen über die betroffenen Stellen und übe dabei leichten Druck aus.
Nach Operationen oder wenn Dein Hund krank ist, kann seine Bewegung eingeschränkt sein. Auch das führt zu Muskelverspannungen sowie unangenehmen Druckstellen, wenn Dein Hund beispielsweise nur auf einer Seite liegen kann. Vor allem verkürzte, entzündete oder verklebte Sehnen und Muskeln können schmerzhaft sein. Aber auch Rheuma oder Arthrose zählen zu den Beschwerden, bei denen Massagen Besserung und Linderung versprechen.
Vor sowie nach sportlichen Höchstleistungen tut Deinem Hund eine Massage ebenfalls gut. Gerade wenn Du mit Deinem Hund viel und lange in der Natur unterwegs bist, kannst Du mit einer Massage einem Muskelkater Deines Hundes vorbeugen.
Zu guter Letzt ist eine Hundemassage auch einfach so eine Einladung an Deinen Vierbeiner, alle Pfoten von sich zu strecken und Deine Streichel- und Krauleinheiten voll und ganz zu genießen.
So massierst Du Deinen Hund
Wenn Du Deinen Hund massierst, führe ihn zunächst zu seiner Lieblingsdecke. Auch eine Liege oder ein Tisch bieten sich als Unterlage an. Sprich mit Deinem Hund in ruhigem Ton und beginne ihn sanft zu streicheln und alle Körperpartien mit einzubeziehen. Beginne dann mit kreisenden Bewegungen am Kopf und übe dabei leichten Druck aus. Passe den Druck gegebenenfalls an, wenn Du merkst, dass Dein Hund sich unwohl fühlt. Die Muskeln am Nacken und Rücken kannst Du in der Regel intensiver bearbeiten, sei jedoch vorsichtig bei Knochen, da zu fester Druck Schmerzen verursachen kann.
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