Thomas Filor gibt Tipps zum Hauskauf

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Immobilienexperte Thomas Filor gibt Tipps und klärt auf, was es beim Hauskauf zu beachten gibt und wann Vorsicht geboten ist.

Magdeburg, 20.08.2020. In dieser Woche gibt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg Ratschläge, was Immobilienkäufer beim Hauskauf beachten sollten. „Wichtig zu wissen ist, dass ein Energieausweis Pflicht für alle Gebäude ist, jedenfalls für jene, die nicht denkmalgeschützt sind. Ein Energieausweis ist zehn Jahre gültig und muss anschließend erneuert werden. Verkäufer müssen ihre potentiellen Käufer darüber aufklären, in welcher Energieklasse sich die Immobilie befindet“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor. Wer den Energieausweis nicht bei der Besichtigung vorlegen kann, riskiert ein Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro.

Des Weiteren ist es nicht rechtens, Mängel an der Immobilie zu verschweigen. „Geschieht dies, kann man den Verkäufer bis zu zehn Jahre in die Haftung nehmen, sodass er oder sie die Schäden beseitigt. Hierbei handelt es sich schließlich um die Verletzung der Aufklärungspflicht. Oft werden beispielsweise Schäden am Dach vertuscht oder auch bei der Baugenehmigung. Selbst schwierige Nachbarn müssen erwähnt werden, wie der Bundesgerichtshof entschied“, so Filor weiter.

Nicht jeder potentielle Käufer ist ein Marktkenner auf dem Immobilienmarkt. Daher ist es wichtig, den geforderten Kaufpreis zu hinterfragen und einen Experten oder unabhängigen Gutachter auf das Kaufangebot schauen zu lassen, um zu evaluieren, ob dieser wirklich gerechtfertigt ist. „Ein Marktwert wird durch unterschiedliche Faktoren bestimmt, wie die Wertsteigerung des Objekts in der gegebenen Lage, dem ursprünglichen Kaufpreis im Anschaffungsjahr oder der Bewertung durch die Bank“, fügt Filor hinzu. Eine Reservierungsgebühr kann zudem helfen, sich die Immobilie zu sichern und ist auch für den Verkäufer eine Absicherung, dass die Interessenten nicht im letzten Moment abspringen. Eine Reservierungsgebühr muss aber unbedingt vom Notar beglaubigt werden.

„Auch Fehler bei der Verhandlung können teuer werden. Man sollte auch nicht die ganze Verantwortung auf den Notar abwälzen. Außerdem sollte man im Vorfeld die Spekulationssteuer mit angeben, damit es beim Kaufpreis nicht zu Missverständnissen kommt“, so Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg abschließend.

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