Technische Sauberkeit: Branchen-Treff bei Gläser

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Wirtschaft: 1. Expertentag mit über 50 Teilnehmern / Erfahrungsaustausch und Beispiele aus der Praxis

Horb (k-w). Spezialisten für Technische Sauberkeit trafen sich zum 1. Gläser Expertentag am Stammsitz der Unternehmensgruppe in Horb. Im Mittelpunkt stand der Austausch zu gemeinsamen Herausforderungen.

Mit der Veranstaltung im INNONET Kunststoff Centre hatten die Organisatoren großes Interesse geweckt, denn über 50 Gäste waren aus ganz Deutschland angereist, um sich über die neuesten Themen zur Technischen Sauberkeit zu informieren. „Die hohe Teilnehmerzahl beweist, dass der Bedarf für einen derartigen Erfahrungsaustausch sehr groß ist“, sagte die geschäftsführende Gesellschafterin Claudia Gläser, „bislang klaffte eine Lücke zwischen den Branchentreffs im Frühjahr und Herbst. Die haben wir jetzt geschlossen.“ Die Technische Sauberkeit, machte die Unternehmerin deutlich, steht vor immer komplexeren Anforderungen. Der Austausch untereinander hilft den Teilnehmern, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und somit neue Lösungsansätze zu finden.

Für seinen ersten Expertentag konnte das international agierende Familienunternehmen acht namhafte Referenten verpflichten, die wegen ihres Bezugs zur Praxis hervorragend bewertet wurden. Darunter der promovierte Ingenieur Markus Rochowicz vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Die Technische Sauberkeit hat sich vor allem in der Automobilindustrie zu einem wichtigen Schwerpunktthema entwickelt. Deshalb waren unter den Referenten auch Vertreter aus der Zuliefererindustrie, die in dem einen oder anderen Fall gleich Lösungen zur Hand hatten.

Lebhaft diskutiert wurde zudem über neue Anforderungen aus der Elektromobilität sowie die Reinheit in biopharmazeutischen Prozessen. Ausführliche Antworten erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Fragen wie diese: Wie reinige ich Kunststoffoberflächen und geometrische Bauteile, welche Anforderungen stellt die neue ISO-Norm, und wie verlässlich sind die Prüfergebnisse in der weltweiten Lieferkette?  Im Mittelpunkt standen außerdem aktuelle Entwicklungen zur Verbesserung der Prüfergebnisse, zum Beispiel mit neuer Scanner-Software und einer verbesserten Anlage zum Trocknen von Filtern. Eine Fachausstellung rundete den Branchentreff ab.

Der Chemiker Dr. Lars Nothdurft, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Gläser, ging in seinem Vortrag auf die Analysen mit dem Rasterelektronenmikroskop ein. Mit den tiefenscharfen REM-Aufnahmen werden bei Gläser feinste Partikel aufgespürt, um Schäden und Verschleiß am Produkt nachvollziehen zu können. Fazit eines Teilnehmers: „Die Technische Sauberkeit wird weiterhin ein ernstzunehmendes Thema sein, nicht nur bei neuen Projekten.“

Der Erfolg dieser Veranstaltung hat gezeigt, dass innerhalb der Branche der Bedarf besteht, sich untereinander zu aktuellen Themen auszutauschen und welche Wichtigkeit dies mit sich bringt. Daher wird auch im Jahr 2019 eine derartige Veranstaltung im Hause Gläser stattfinden.

Weitere Infos zur Gläser GmbH im Internet: www.glaeser-gmbh.de

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