Schmerzen – wenn das Leben zum Leiden wird

Schmerzen – wenn das Leben zum Leiden wird

Jeder Mensch leidet in seinem Leben an Schmerzen, in den meisten Fällen aber nur an geringfügigen und unbedenklichen Schmerzen.

Die Medizin kennt hunderte verschiedene Formen von Schmerzerscheinungen, die sich in ihrer Lokalität und Intensität unterscheiden. Jeder Mensch leidet in seinem Leben an Schmerzen, in den meisten Fällen aber nur an geringfügigen und unbedenklichen Schmerzen. In der Regel verschwinden solche Schmerzen innerhalb kürzester Zeit und plagen den Patienten nicht weiter. Doch bei Patienten mit chronischen und starken Schmerzen ist das anders. Diese werden zum unerträglichen Leiden, welches ein normales Leben nicht ermöglicht. Zum physischen Leiden kommt dann noch ein psychisches Leiden dazu. Doch Medizin und Forschung sind dem Schmerz auf der Spur. 

Wie entstehen Schmerzen überhaupt?

Schmerzen können als Warnsignal verstanden werden. Akuter Schmerz tritt meist nach Verletzungen auf und soll auf diese Verletzungen hinweisen. Das hat einen evolutionär bedingten Grund, der das Überleben sichern sollte. Das Schmerzempfinden unterscheidet sich dabei von Mensch zu Mensch. Übertragen werden die Schmerzsignale über unser Nervensystem. Schmerzen sind also eine Kopfsache. Doch Schmerzen können auch auf ein ernsthaftes Krankheitsbild hinweisen. Chronische Schmerzen, die oft gar keine Ursache haben, werden selbst zum Problem. Denn hier liegt meist eine Fehlfunktion des Körpers vor, die Schmerzsignale erzeugt, ohne dass es hierfür einen Anlass gibt. Genau das bereitet auch den Medizinern Kopfschmerzen. 

Behandlungsmöglichkeiten

Schmerzen – wenn das Leben zum Leiden wird

Schmerzen sind sehr komplex und sehr verschieden. Daher muss immer im Einzelfall entschieden werden, wie mit den Schmerzen umzugehen ist. Kopfschmerzen werden anders behandelt, als Schmerzen durch innere Verletzungen oder Rückenschmerzen. Letztere sind mit den Kopfschmerzen übrigens die am häufigsten auftretenden Schmerzerscheinungen in den Industrieländern. Für diese Schmerzsymptome ist oftmals keine medikamentöse Behandlung notwendig. Man geht davon aus, dass 80 % aller Rückenschmerzen durch simples Aufbautraining und Gymnastik behandelt werden können. Ähnlich sieht es bei den Kopfschmerzen aus. Auch wenn die Ursachen der Kopfschmerzen nicht gänzlich erforscht sind, so geht man doch davon aus, dass Stressreduzierung, Entspannung und Ruhe der Schlüssel zum Erfolg sind.

Werden Schmerzen aber chronisch, so kommt man meist nicht um Schmerzmittel herum. Migräne gehört dabei zu den häufigsten chronischen Schmerzen. Als Schmerzmittel kommen hier in der Regel Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen und Naxoprofen in Frage. Es handelt sich dabei um leichte Schmerzmittel, die auch rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind. Bei Nervenschmerzen finden heute meist sehr neue Medikamente Verwendung. Informationen über Lyrica Pregabalin, einem Medikament neuerer Generation, findet man im Internet, aber auch beim Arzt oder in der Apotheke. Bei Schmerzen, die kaum auszuhalten sind, finden opioide Schmerzmittel, wie Morphin, Oxycodon und Methadon Verwendung. In der Regel kommt das bei Krebserkrankungen und schwersten Verletzungen vor. 

Alternative Schmerzbehandlungen und Schmerzmittel

Schmerzmittel sind zwar sehr wirksam, doch ihre langfristige Nutzung kann schädlich sein. So suchen Mediziner schon seit Längerem nach Alternativen für Patienten, die auf Schmerzmittel angewiesen sind. Denn nicht selten sind schwere Leber- und Nierenschäden Folgen der intensiven Schmerzmittelbehandlung. Physio- und Schmerztherapeuten, wenden das evidenzbasierte Schmerz- Folge- Modell an, welches die chronischen Patienten wieder auf einen Weg zu einem schmerzfreien Leben zurückführt. Zudem steht momentan besonders CBD, im Fokus. Das Cannabidiol hilft
effektiv gegen viele Arten von Schmerzen, wirkt aber auch angstlösend und schlaffördernd. Bei Krebspatienten kann es gegen Übelkeit & Erbrechen helfen und beeinflusst die Hungerkontrolle. CBD ist im Vergleich zum THC nicht psychoaktiv und führt damit keine Bewusstseinsveränderungen herbei. 

Viele Jahre lang setzte man auf synthetische Schmerzmittel, doch der heutigen Medizin ist daran gelegen, pflanzliche Wirkstoffe zu entdecken, die in Vergessenheit geraten sind. Viele Medizinforscher werden daher nicht selten auch zu Historikern, wenn sie in alten Schriften nach Hinweisen auf wirksame Schmerzmittel suchen. So wurde man unteranderem bei der Teufelskralle fündig, die besonders bei Schmerzen durch Arthritis und Arthrose wirksam ist. Bei chronischen Schmerzen ist die Medizin auch dabei die Wirkungsmechanismen besser zu verstehen, um so dem plagenden Leiden vorzubeugen. Besonders im Fokus steht dabei die Migräne. Und auch die Wirtschaft hat dabei ein großes Interesse. Denn jährlich entstehen wirtschaftliche Schäden in Höhe von einer Billion US-Dollar durch Schmerzen und ihre Folgen. 

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