Pflegegeld reicht nicht? Neuer Ratgeber zeigt zusätzliche Hilfen für Menschen mit Behinderung

mein-teilhabe-assistent.de erklärt, warum Pflegebedarf und Teilhabebedarf nicht dasselbe sind – und wann Eingliederungshilfe, Assistenzleistungen und das Persönliche Budget nach SGB IX eine Rolle spielen können.

Mutter prüft einen Pflegegeld-Bescheid neben ihrem Sohn mit Behinderung; Hinweis auf zusätzliche Hilfen und Persönliches Budget.
Pflegegeld reicht nicht? Ein neuer Ratgeber auf mein-teilhabe-assistent.de erklärt, warum bei Menschen mit Behinderung neben Pflegeleistungen auch Teilhabe- und Assistenzleistungen sowie das Persönliche Budget geprüft werden sollten.

Wenn das Pflegegeld die tatsächliche Unterstützung eines Menschen mit Behinderung nicht abdeckt, entsteht in vielen Familien schnell der Eindruck: Mehr Hilfe gibt es nicht. Genau hier setzt ein neuer ausführlicher Ratgeber auf mein-teilhabe-assistent.de an. Unter dem Titel „Pflegegeld reicht nicht? Diese Hilfen gibt es zusätzlich“ zeigt der Beitrag verständlich, warum Betroffene und Angehörige nicht ausschließlich auf die Leistungen der Pflegeversicherung schauen sollten.

Der Ratgeber stellt einen entscheidenden Unterschied in den Mittelpunkt: Pflegebedarf und Teilhabebedarf sind nicht automatisch dasselbe. Während die Pflegeversicherung vor allem pflegebedingte Unterstützungsleistungen abdeckt, können bei Menschen mit Behinderung zusätzlich Bedarfe entstehen, die selbstbestimmtes Wohnen, Tagesstruktur, soziale Kontakte, Freizeit, Begleitung oder die Bewältigung des Alltags betreffen.

In solchen Fällen können – abhängig von den individuellen Voraussetzungen – Leistungen der Eingliederungshilfe und Assistenz nach dem SGB IX relevant werden. Auch das Persönliche Budget nach § 29 SGB IX kann eine Möglichkeit sein, bewilligte Leistungen selbstbestimmter zu organisieren.

„Viele Familien gleichen über Jahre Versorgungslücken selbst aus. Dadurch wird leicht übersehen, dass ein Mensch neben seinem Pflegebedarf auch einen eigenständigen Teilhabebedarf haben kann. Genau diese Unterscheidung möchte ich verständlich machen“, erklärt Michael R. Beurich, Betreiber von mein-teilhabe-assistent.de.

Vom akuten Problem zur verständlichen Orientierung

Der neue Beitrag richtet sich insbesondere an Menschen mit Behinderung, Angehörige, Eltern und rechtliche Betreuer, die vor der Frage stehen, wie ein umfangreicher Unterstützungsbedarf dauerhaft organisiert und finanziert werden kann.

Weitere Meldungen:  Darmreinigung selbst durchführen [Bucherscheinung]

Behandelt werden unter anderem folgende Fragen:

  • Was tun, wenn das Pflegegeld nicht reicht?
  • Was ist der Unterschied zwischen Pflege und Assistenz?
  • Wann können Leistungen der Eingliederungshilfe infrage kommen?
  • Welche Rolle spielt das Persönliche Budget?
  • Wie wird ein Unterstützungsbedarf nachvollziehbar dokumentiert?
  • Was ist bei Arbeitgeber- und Dienstleistermodell zu beachten?
  • Was kann man tun, wenn ein Persönliches Budget abgelehnt oder zu niedrig bemessen wird?

Besonderen Wert legt der Ratgeber darauf, das Persönliche Budget nicht als pauschales „zusätzliches Pflegegeld“ darzustellen. Vielmehr handelt es sich um eine besondere Form der Leistungserbringung, deren Umfang sich am individuell festgestellten Bedarf orientiert.

Wissensplattform statt Behördenkauderwelsch

mein-teilhabe-assistent.de ist eine unabhängige Wissensplattform rund um das Persönliche Budget nach SGB IX. Komplexe Themen wie Bedarfsermittlung, Eingliederungshilfe, Assistenzmodelle, Budgetkonferenzen und Antragstellung werden dort praxisnah und verständlich aufbereitet.

Ergänzend zur Wissenssammlung bietet Michael R. Beurich eine strukturierende Beratungshilfe zum Persönlichen Budget an. Diese dient der Vorbereitung und Einordnung sozialrechtlicher Anliegen und ersetzt keine anwaltliche Rechtsberatung.

Direkt zum neuen Ratgeber

Link zum Ratgeber

Über mein-teilhabe-assistent.de

mein-teilhabe-assistent.de informiert verständlich und praxisnah über das Persönliche Budget nach SGB IX. Ziel ist es, leistungsberechtigten Menschen, Angehörigen und Unterstützern Orientierung bei Antragstellung, Bedarfsermittlung und Organisation von Assistenz zu geben.

Presse- und Beratungsanfragen:
Michael R. Beurich
mein-teilhabe-assistent.de
Kontakt & Beratung
https://mein-teilhabe-assistent.de/

Bildhinweis: Pressebild „Pflegegeld reicht nicht?“ – Nutzung im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung und der Berichterstattung über mein-teilhabe-assistent.de. Bildnachweis: mein-teilhabe-assistent.de.

Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Von PR-Echo