Georg Singer

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Neues Analyse-Tool prüft, ob Firmenwebsites in ChatGPT, Perplexity und Gemini zitiert werden

 

Seitenhebel.de bringt einen KI-Sichtbarkeits-Check für Unternehmenswebsites auf den Markt. Das Tool prüft, ob Inhalte für KI-Antwortsysteme wie ChatGPT, Perplexity und Gemini lesbar und zitierfähig sind – unabhängig vom Google-Ranking. Der Check steht ab sofort online zur Verfügung.

 

Google-Ranking und KI-Sichtbarkeit sind zwei unterschiedliche Größen. Laut einer Ahrefs-Analyse (Louise Linehan, Oktober 2025) haben 28,3 Prozent der 1.000 in ChatGPT am häufigsten zitierten Seiten keine organische Sichtbarkeit in der Google-Suche. Eine Seite kann demnach bei Suchanfragen gut platziert sein und in KI-Antworten dennoch nicht vorkommen, oder umgekehrt dort zitiert werden, ohne bei Google nennenswerten Traffic zu erzeugen.

 

Ursache ist meist die fehlende oder falsche strukturelle Aufbereitung der Inhalte für KI-Crawler. Klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) zielt auf Rankingfaktoren wie Backlinks und Keywords, während KI-Antwortsysteme Inhalte anders verarbeiten: Sie extrahieren einzelne Textabschnitte, prüfen deren Eindeutigkeit und ziehen sie unabhängig von der Position in den Suchergebnissen heran. Fehlt eine für Maschinen lesbare Struktur, bleiben Inhalte für diese Systeme unsichtbar, auch wenn Fachwissen und Belege im Text vorhanden sind.

 

Der Check von Seitenhebel.de liefert eine konkrete Diagnose statt einer reinen Neugestaltung. Das Tool analysiert eine eingegebene Domain automatisiert. Geprüft wird unter anderem, ob Textabschnitte klar abgegrenzt sind, ob zentrale Aussagen eindeutig einem Thema zuordenbar bleiben und ob strukturierte Daten (Schema-Markup) korrekt eingebunden sind. Aus diesen Einzelbefunden entsteht eine priorisierte Liste konkreter Stellen, an denen Inhalte für KI-Systeme nicht extrahierbar oder nicht eindeutig zuordenbar sind. Unternehmen erhalten damit eine Grundlage, um gezielt nachzubessern, statt die gesamte Website ohne Diagnose neu aufzusetzen.

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„Eine Seite kann bei Google ganz oben stehen und für ChatGPT trotzdem unsichtbar sein – das sind zwei getrennte Baustellen, die getrennt geprüft werden müssen”, sagt Georg Singer, Gründer von Seitenhebel.de.

 

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