Welche Standards gibt es für diesen Bereich der Logistik und welche Unterschiede findet man je nach Branche?

Brauerei

Die Logistik ist ein Bereich der Industrie, der gerne übersehen wird. Hier geht es weder um Produktion noch um Verkauf, sondern darum, Materialien und Produkte von A nach B zu transportieren. Kein Wunder, dass das in unserer globalisierten Welt ausgeklügelte Prozesse erfordert, denn es muss oft schnell gehen und höchst zuverlässig sein. In vielen Branchen braucht es dafür saubere Behälter, in denen die Güter sicher und trocken transportiert werden können, also zum Beispiel Kisten oder Palettenboxen. Doch welche Standards gibt es für diesen Bereich der Logistik und welche Unterschiede findet man je nach Branche? Diese und weitere Fragen beantworten wir in diesem Artikel.

Kisten und Behälter im Überblick

Kisten müssen sauber und praktisch sein, sich stapeln lassen und die Güter sicher transportieren. Doch sind sie auch genormt? Tatsächlich gibt es diverse gesetzliche Vorschriften und Zertifizierungen, denen die Kisten unterliegen. Und in Branchen wie der Lebensmittel- oder der Pharmaindustrie ist das auch notwendig. Denn nur, wenn der Behälter gemäß den Standards von HACCP, IFS oder BRC gereinigt wurde, kann ein Unternehmen sicher sein, dass das Produkt frei von Keimen und Bakterien von A nach B gelangt. Die Behälter müssen also regelmäßig gereinigt werden, und das am besten mit modernen Kistenwaschanlagen, die sowohl Zeit als auch Personal sparen und dabei Fehler reduzieren.

Die Kistenwaschanlage als Alleskönner

Man nehme zum Beispiel einen Mehrwegbehälter für Getränke, also eine Getränkekiste, in der 1-Liter-Flaschen verwahrt werden, um im Supermarkt verkauft zu werden. Wird eine solche Getränkekiste schmutzig, kann sie in der Kistenwaschanlage ganz einfach von Schmutz befreit werden. Auch Etikettenreste und organische Rückstände wie Erde können dabei entfernt werden. Ähnlich sieht das Ganze bei Euronormkisten und Fleischkisten aus, denn gerade bei letzteren ist es wichtig, nicht nur sichtbaren Schmutz, sondern auch Bakterien, Keime und Viren zu entfernen. Werden besonders viele Kisten benötigt, arbeitet man am besten mit Kistenwaschanlagen, die als Durchlaufanlagen operieren. Es gibt aber auch Ein-Kammer-Systeme für kleinere Mengen und modulare Systeme.

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Die Technik dahinter

Das Ganze ist erstaunlich durchdacht und effizient. Kistenwaschanlagen bestehen nämlich meistens aus mehreren Zonen, die je nach Modell und Kiste angepasst werden können. Nach einer Vorwäsche geht es an die Hauptwäsche, Spülung, Desinfektion und Trocknung und es kommen Hochdruckdrüsen, warmes Wasser und Reinigungsmittel zum Einsatz. Und viele moderne Modelle verfügen auch über Filtersysteme und Rückführtechnik, mit der sowohl Wasser als auch Energie gespart werden kann. Und in vielen Fällen werden so mehrere hundert Kisten pro Stunde gereinigt.

Problemlose Integration

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich viele moderne Anlagen problemlos in digitale Produktionsumgebungen integrieren lassen. Über Sensoren und Steuerungstechnik kann genau dokumentiert werden, wie viele Kisten gewaschen wurden, mit welchen Programmen und unter welchen Bedingungen. Für zertifizierte Betriebe, die regelmäßige Nachweise erbringen müssen, ist das ein echter Pluspunkt, denn kein Waschgang bleibt undokumentiert. Außerdem lassen sich so Störungen schon früh erkennen und Wartungen besser planen. Das Ergebnis ist eine saubere, zuverlässige und wirtschaftliche Lösung und ein echter Gewinn für Betriebe, die auf Hygiene, Effizienz und Nachhaltigkeit angewiesen sind.

Von PR-Echo