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akz-o „Achtung, ein Besen liegt auf der A3 zwischen dem Frankfurter Kreuz und Frankfurt Süd.“ Das klingt erst einmal erstaunlich, aber solche Meldungen hören Autofahrer fast täglich im Radio. Denn auf Deutschlands Straßen kann man so einige Dinge finden, zum Beispiel Spanngurte oder alte Sessel, die gefährliche Unfälle verursachen oder den Verkehr behindern. Viele Pkw-Fahrer unterschätzen dabei die drohende Gefahr solcher Gegenstände. Doch wie verhalten sich Autofahrer im Ernstfall richtig und wer haftet bei Schäden? Vor allem bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn sind vorausschauendes Fahren und der richtige Abstand zum Vordermann wichtig. Wenn Sachen auf der Fahrbahn liegen, sollte man nach Möglichkeit nicht überholen, den Seitenstreifen im Auge behalten und den nachfolgenden Verkehr beobachten. Wer nicht zu schnell fährt, dem bleibt normalerweise genügend Zeit zum Bremsen. Taucht der Gegenstand jedoch zu plötzlich auf, in keinem Fall hektisch ausweichen. „Im Zweifel sollten Autofahrer auf jeden Fall über das Hindernis fahren. So ist die Gefahr eines Unfalls geringer“, erklärt Norbert Wulff, Vorstand des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. Unbedingt Polizei zu Hilfe rufen Schäden, ausgelöst durch Gegenstände auf der Fahrbahn, übernimmt in der Regel die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers. Diesen zu ermitteln, ist bei solchen Unfällen aber meist unmöglich. Normalerweise tritt dann die eigene Kaskoversicherung ein und übernimmt die Kosten für die Reparatur der Schäden am Auto. „Für eine Abwicklung durch die Kaskoversicherung ist es wichtig, dass der Unfall genau dokumentiert und möglichst schnell der Kfz-Versicherung mitgeteilt wird. Ein Polizeiprotokoll hilft bei der Dokumentation des Schadens“, so Wulff weiter. Wer Gegenstände auf der Fahrbahn sieht oder selbst welche verliert, sollte sofort die Polizei benachrichtigen und auf den Standstreifen oder in die nächste Nothaltebucht fahren. Die Polizei informiert dann Radiosender und räumt anschließend die Fahrbahn auf. Zudem kümmert sie sich um das Unfallprotokoll und versucht zu ermitteln, wer den Gegenstand verloren hat. BU: Foto: DA Direkt/akz-o

Von PR-Echo

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