CO2-neutrale Energiegewinnung auf Basis des archimedischen Prinzips

Energy Towers - Stromerzeugung aus industrieller Abwärme

Das Gründerteam der Energy Towers Holding AG: Stephan Ballweg (CEO, l.) und Zeki Akbayir (CTO, r.)

Die Energy Towers Holding AG bereitet den Bau ihres ersten industriellen Prototyps vor. Ziel ist die Entwicklung modularer Kraftwerksanlagen zur Stromerzeugung aus industrieller Abwärme – grundlastfähig, emissionsfrei und unabhängig von Wetterbedingungen. Als Antriebsprinzip dient der hydrostatische Auftrieb. Die Finanzierungsrunde zur Realisierung des Prototyps läuft derzeit; mit deren Abschluss soll die Technologie erstmals unter realen industriellen Bedingungen erprobt werden.

– Grundlastfähige Abwärmenutzung: Industrielle Abwärme soll über hydrostatischen Auftrieb in kontinuierlich verfügbaren Strom umgewandelt werden – wetterunabhängig, emissionsfrei und dezentral.

– Prototyp als nächster Meilenstein: Mit Abschluss der laufenden Finanzierungsrunde ist der Bau des ersten industriellen Prototyps vorgesehen – als entscheidender Schritt von der wissenschaftlichen Validierung zur angestrebten Marktreife.

– Kapitalmarktzugang bereits offen: Die Aktie ist im OTC-Handel verfügbar; für Ende 2026 ist eine Börsennotierung im Freiverkehr vorgesehen.

Ungenutztes Energiepotenzial in dreistelliger Terawattstunden-Größenordnung

Allein in Deutschland entstehen jährlich mehr als 200 Terawattstunden industrielle Abwärme – in Stahl- und Zementwerken, Raffinerien, Rechenzentren und Chemiekonzernen. Europaweit wird dieses Potenzial auf rund 900 Terawattstunden beziffert, von denen ein erheblicher Teil als wirtschaftlich erschließbar gilt. Bislang verpufft diese Energie weitgehend ungenutzt.

Das seit 2023 geltende Energieeffizienzgesetz (EnEfG) sowie die verschärfte EU-Energieeffizienzrichtlinie verpflichten Unternehmen zur systematischen Erfassung und Nutzung ihrer Abwärmepotenziale. Für energieintensive Industrien ergibt sich daraus ein doppelter Handlungsdruck aus regulatorischer Compliance und wirtschaftlicher Optimierung.

Technologie auf Basis des archimedischen Prinzips

Die Energy-Tower-Technologie setzt auf das seit der Antike bekannte Auftriebsprinzip. Luftgefüllte Arbeitskörper sollen in bis zu 40 Meter hohen, flüssigkeitsgefüllten Türmen aufsteigen und dabei über ein mechanisches System einen Generator antreiben. Ein weltweit patentiertes Schleusensystem – angetrieben durch industrielle Abwärme – soll den kontinuierlichen Kreislauf sicherstellen. Ein kommunizierendes Zwei-Turm-System ist darauf ausgelegt, den Energieaufwand für den Eintrag der Arbeitskörper durch permanenten Druckausgleich zu minimieren.

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Erste wissenschaftliche Untersuchungen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bescheinigen dem Hydrauliksystem einen Wirkungsgrad von rund 68 Prozent, dem Auftriebsturm selbst etwa 87 Prozent. Auf Basis dieser Teilergebnisse prognostiziert das Unternehmen einen Gesamtwirkungsgrad von über 25 Prozent.

CTO und Erfinder Zeki Akbayir: “Energy Towers nutzt den Auftrieb zur Stromerzeugung und erschließt dafür bislang weitgehend ungenutzte industrielle Abwärme als Energiequelle. Dass das System als solches funktioniert, steht für mich außer Frage.”

Modulares Konzept mit breitem Anwendungsspektrum

Die Anlagen sind für Leistungsklassen von 100 Kilowatt bis 5 Megawatt ausgelegt und sollen auf mindestens 8.000 Volllaststunden jährlich kommen. Durch die Kombination mehrerer Module wären Verbünde im zweistelligen Megawattbereich realisierbar. Als zentrale Zielgruppen sind energieintensive Industrien wie Stahl, Zement, Chemie und Papier sowie Rechenzentren, Gigafactories und dezentrale Industriecluster vorgesehen.

Im Vergleich zu konventionellen erneuerbaren Energien weist die Technologie dem Konzept nach strukturelle Vorteile auf: Für eine jährliche Stromproduktion von rund 40 Gigawattstunden würde eine 5-MW-Anlage lediglich rund 300 Quadratmeter Fläche benötigen – vergleichbare Wind- oder Solarparks beanspruchen mehrere Hunderttausend Quadratmeter.

Roadmap bis 2030 und Kapitalmarktstrategie

Der Markteintritt ist zunächst für den deutschsprachigen Raum vorgesehen, die internationale Expansion soll über ein Lizenzmodell mit Industriepartnern erfolgen. Bis 2030 wird eine kumulierte installierte Leistung von über 400 Megawatt angestrebt.

Die Aktien der Energy Towers Holding AG sind bereits im außerbörslichen Handel (OTC) verfügbar. Für Ende 2026 ist eine Börsennotierung im Freiverkehr geplant, um zusätzliches Wachstumskapital für die internationale Skalierung zu mobilisieren. Insgesamt sollen rund acht Millionen Euro eingeworben werden, unter anderem für den Prototypenbau und die anschließende Weiterentwicklung. Die Gründerfamilien sind selbst mit einem siebenstelligen Betrag beteiligt. Ein von der BaFin gestattetes Wertpapier-Informationsblatt (WIB) liegt vor.

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CEO Stephan Ballweg: “Innovation braucht Investitionen. Die Energy Towers sind genau die Lösung, die wir in Deutschland und Europa brauchen, um die Energiewende voranzubringen.”

Die Energy Towers Holding AG arbeitet an der Entwicklung modularer Kraftwerksanlagen zur CO2-freien Stromerzeugung aus industrieller Abwärme. Technologische Grundlage ist das hydrostatische Auftriebsprinzip; erste Teilkomponenten wurden am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) untersucht. Der Bau des ersten industriellen Prototyps ist in Vorbereitung. Für Ende 2026 wird eine Börsennotierung im Freiverkehr angestrebt.

Kontakt
Energy Towers Holding AG
Stephan Ballweg
Paul-Ehrlich-Str. 1
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