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Poznań, 4. September 2026 – Ab dem 18. Februar 2027 wird der Digitale Produktpass für Batterien in der Europäischen Union verpflichtend. Grundlage ist die EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542, die für Traktionsbatterien, LMT-Batterien und Industriebatterien über 2 kWh gilt. Weitere Produktgruppen folgen über delegierte Rechtsakte der Ökodesign-Verordnung ESPR (EU) 2024/1781.

Für Hersteller bedeutet das erheblichen Handlungsbedarf – und eine Frage, die sich viele erst jetzt stellen: Wo entstehen diese Daten eigentlich?

Produktpass-Daten sind strukturierte Produktattribute

Technisch besteht ein Digitaler Produktpass aus Produktattributen: Materialzusammensetzung, Rezyklatanteil, besorgniserregende Stoffe und die SCIP-Meldung an die Europäische Chemikalienagentur ECHA. Attribute, in mehreren Sprachen, versioniert und pro Kanal ausgespielt.

Das ist die Aufgabenbeschreibung eines Product-Information-Management-Systems, keine neue Softwarekategorie. Für Unternehmen stellt sich daher die Frage, ob Passdaten im selben System liegen wie die übrigen Produktdaten – oder in einem separaten Dienst, der zusätzlich angebunden und bezahlt werden muss.

UnoPIM bildet den Digitalen Produktpass nativ ab

Das Open-Source-System UnoPIM unterstützt Digitale Produktpässe seit Version 3.x direkt im Kern, ohne Drittanbieter-Service. Abgedeckt sind SCIP/ECHA-Deklaration, Materialzusammensetzung und Rezyklatanteil.

UnoPIM steht unter der MIT-Lizenz und ist auf Laravel 13 aufgebaut. Der volle Funktionsumfang des Kerns ist dauerhaft kostenfrei nutzbar – ohne Umsatzgrenze, ohne eingeschränkte Community-Edition und ohne Herstellerbindung. Der Betrieb erfolgt wahlweise im eigenen Rechenzentrum oder als Cloud-Lösung.

Weitere Funktionen umfassen ein integriertes Digital Asset Management für Bilder, Videos und Dokumente, einen KI-Agenten zur Katalogsteuerung in natürlicher Sprache mit über 32 automatisierten Aktionen, Messwert-Attribute mit Einheitenumrechnung sowie Konnektoren für Shopify, Magento 2, WooCommerce und Odoo neben einer REST-API. Der Betrieb von Katalogen mit über 10 Millionen Produkten ist dokumentiert.

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Lizenzlandschaft in Bewegung

Der Zeitpunkt trifft auf einen Markt im Umbruch. Pimcore hat seine Community Edition mit Version 2025.1 auf die Pimcore Open Core License umgestellt; kostenfrei ist sie seitdem nur noch unterhalb von fünf Millionen Euro Jahresumsatz. Akeneo PIM v7 erreicht am 30. September 2026 das Ende des Supports – die Community Edition wird nach Angaben des Herstellers weiterhin unterstützt.

Unternehmen, die ihre PIM-Auswahl vor 2025 getroffen haben, sollten die Lizenzbedingungen daher erneut prüfen.

Hinweis: Ein PIM-System schafft die Datengrundlage für einen Digitalen Produktpass. Die Konformität selbst bleibt eine rechtliche und prozessuale Aufgabe.

Eine Live-Demo steht unter https://demo.unopim.com zur Verfügung.

Pressekontakt

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os. Jana III Sobieskiego 40/2N
60-688 Poznań, Polen
E-Mail: support@webkul.in
Web: https://unopim.com

Von UnoPIM