Die PROJECT Investment Gruppe zur Frage, ob Baukindergeld zu mehr Neubauten führt

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Zahlen der Bundesregierung zeigen, dass das Baukindergeld weniger für Neubauten, als viele mehr für den Kauf bestehender Immobilien genutzt wird

 

Bamberg, 20.02.2019. „Das Baukindergeld wurde ins Leben gerufen, um Familien dabei zu unterstützen, Wohneigentum zu finanzieren. So sollte fehlender Wohnraum, also vor allem Neubau, entstehen“, erklärt Alexander Schlichting, der geschäftsführende Gesellschafter der PROJECT Vermittlungs GmbH, die zum Bamberger Unternehmen PROJECT Investment Gruppe gehört. Aktuelle Zahlen der Bundesregierung zeigen nun jedoch, dass diese Rechnung bisher nicht ganz aufging: Demnach werde das Geld in aller erster Linie für den Kauf bestehender Immobilien genutzt. Nun kritisiert die Opposition, dass das Baukindergeld sein Ziel verfehlt. „In den ersten Monaten nutzten Familien das Geld in den seltensten Fällen, um neue Wohnungen oder Häuser zu bauen. Das kurbelt den Neubau nicht so stark an, wie von der Regierung erhofft“, so der Geschäftsführer in der PROJECT Investment Gruppe.

 

Erwerb von Bestandsimmobilien dominiert

 

Die Zahlen jedenfalls sind eindeutig: 87,7Prozent der Anträge betrafen seit dem Start vergangenen September den Erwerb von Bestandsimmobilien. Bis Ende des Jahres zielte nur jeder achte Antrag auf ein Neubauvorhaben ab. Vor allem Die Linkekritisiert, das Baukindergeld verfehle seinen Zweck. „Die Problematik besteht darin, dass sich zwar in vielen Fällen die Situation für die Mittelschicht auf dem Land einigermaßen entspannen dürfte – an den horrenden Preisen in den Städten ändert sich ohne Neubau aber leider wenig“, betont Alexander Schlichting, der Geschäftsführer in der PROJECT Investment Gruppe.

 

Hohe Nachfrage nach Baukindergeld

 

Durch das Baukindergeld erhalten Familien einen staatlichen Zuschuss von 1200 Euro je Kind und Jahr, gezahlt über zehn Jahre. Dies entspricht also 12 000 Euro pro Kind. Das Baukindergeld dürfte sich generell mehr dort lohnen, wo es günstige Immobilien, beziehungsweise Bodenpreise gibt. Eine Analyse des Internetportals Immowelt hat festgestellt, dass bei einem Kind in einer Großstadt wie München nur ein bis zwei Prozent der Finanzierung des Kaufpreises ausmacht, während es auf dem Land bis zu 20 Prozent sein können. „Nichtsdestotrotz ist die Nachfrage nach dem Baukindergeld enorm hoch. Seit September wurden 56 435 Anträge gestellt. Besonders hoch war die Nachfrage in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (12 606), Baden-Württemberg (7562), Niedersachsen (7099) und Bayern (6941). Hingegen war sie in den Stadtstaaten Berlin (861), Hamburg (589) und Bremen (492) verhältnismäßig niedrig. „Anträge auf Baukindergeld können bis zum 31. Dezember 2020 eingereicht werden“, so der Geschäftsführer in der PROJECT Investment Gruppe abschließend.

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