M. Summikowski

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Der April gibt den Startschuss, um es im Garten langsam wieder etwas intensiver angehen zu lassen. Obwohl die Eisheiligen noch ein paar Wochen entfernt liegen, ist der Frühling deutlich spürbar. Allein was Pflanzarbeiten angeht, gibt es jede Menge zu tun und auch der Rasen benötigt wieder vermehrt Aufmerksamkeit. Tipps vom Garten-Experten helfen dabei, bei den Aufgaben draußen den Überblick zu behalten.

Die nun auch nachts meist milderen Temperaturen erweitern die Anzahl an Pflanzen, denen Gartenbesitzer ein neues Zuhause geben können. Mit Obstbäumen und -sträuchern, Rosen, Stauden, Bodendeckern, Ziergräsern, sommerblühenden Zwiebelpflanzen sowie immergrünen Gehölzen fällt die Liste um einiges länger aus als noch einen Monat zuvor. Bei Ziergräsern eignet sich dieser Zeitpunkt z.B. viel besser als der im Herbst, da sie auf nasskaltes Wetter empfindlich reagieren. Wer Rhododendron pflanzt, sollte dessen Vorliebe für einen humusreichen und kalkarmen Boden beachten, ihn nicht zu tief einpflanzen und anschließend ausreichend mulchen und angießen. Besonders dichte Pflanzenteppiche erhält man durch Bodendecker, die dicht nebeneinander in die Erde gesetzt werden und so gleichzeitig den Wuchs unerwünschter Wildkräuter verhindern. Bei Knollen und Zwiebeln von im Sommer blühenden Pflanzen hängt es davon ab, wie kälteempfindlich sie sind. Für Dahlien beispielsweise ist im April noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen. Sie sollten in einem Topf vorgezogen werden und erst nach den Eisheiligen ihren Platz im Beet einnehmen. Lilien hingegen sind ziemlich robust, sodass das Vorziehen bei ihnen entfällt. Dasselbe gilt für Sommerblumen, deren Samen man jetzt aussäen kann.
Bei Pflanzen, deren Blüte im April bereits vorbei ist, dürfen Hobbygärtner zur Schere greifen. Das Auslichten von z.B. Stauden und Ziersträuchern wie der Forsythie ist notwendig, damit junge Triebe nachwachsen können. Niedrige Hecken und Beetumrandungen bestehen häufig aus Buchsbaum, dessen Triebe jetzt oder Ende Juni ebenfalls gekürzt werden sollten.
Der April läutet spätestens auch den Start für die vermehrte Rasenpflege ein. Mit Langzeitdünger versorgt man ihn spätestens jetzt, nachdem man den Rasen zum ersten Mal gemäht hat. Mäht man den Rasen nach dem Düngen das nächste Mal wieder, so wird er ganz kurz geschnitten und dann vertikutiert, damit er mehr Sauerstoff bekommt. Vor kahlen Stellen durch das Vertikutieren brauchen sich Gartenbesitzer nicht zu fürchten, denn diese lassen sich durch die Aussaat neuer Grassamen relativ schnell wieder schließen.

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Maja Summikowski
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