Warum das „Digitale Schwarze Brett“ eine Architektur-Frage ist, keine Software-Spielerei

Das Ende der Zettelwirtschaft am schwarzen Brett:

Die interne Kommunikation in Unternehmen leidet unter einem strukturellen Defizit: Die klassische Zettelwirtschaft wurde vielerorts durch eine digitale Variante ersetzt, die in Sachen Informationsmüll kaum nachsteht. Anstelle von Reißzwecken und vergilbtem Papier finden sich nun „Digitale Schwarze Bretter“, die oft nur eine lieblose Ansammlung unstrukturierter PDFs sind. komma,tec redaction, Spezialist für Content-Architektur, fordert eine Professionalisierung der internen Raumbeschilderung.„Ein digitales Schwarzes Brett darf kein Abfallcontainer für Informationen sein“, stellt Fabian Scholz, Geschäftsführer von komma,tec redaction, fest. „Wer interne Nachrichten einfach per PDF auf einen Screen wirft, hat den Sinn von Digital Signage nicht verstanden. Kommunikation braucht Struktur, Design und vor allem, eine technische Basis, die langfristig funktioniert.“Content-Architektur statt PDF-Chaos Das Hamburger Systemhaus versteht das „Digitale Schwarze Brett“ als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur. Dabei setzt komma,tec auf eine strikte Trennung von Inhalten und Layout. Während herkömmliche Anbieter starre Vorlagen verkaufen, entwickelt komma,tec CI-konforme Layouts, die sich automatisch mit Inhalten füllen, ob aus dem Intranet, dem Kantinen-Menüplan oder als direkte Durchsage aus der Personalabteilung.Nachhaltigkeit durch das „Stereoanlagen-Prinzip“ Auch bei diesem Anwendungsfall bleibt sich komma,tec treu: Hardware wird als langlebige Infrastruktur begriffen. „Wir verkaufen keine ‚All-in-One‘-Lösungen, die beim ersten Defekt auf den Müll wandern“, so Scholz. „Unsere Systeme sind modular. Wir setzen auf industrielle Displays, die ihre Strahlkraft behalten, und eine Hardware-Architektur, die wir bei Bedarf punktuell warten und nachrüsten können. Das ist gelebte Green IT.“Unternehmen, die ihre interne Kommunikation digitalisieren wollen, rät komma,tec zu einem modularen Vorgehen: Erst die Anforderungen definieren, dann die Content-Architektur festlegen und erst ganz am Ende die Hardware ausrollen. „Wer ein Schwarzes Brett digitalisiert, ohne das Kommunikationskonzept zu haben, wird das Chaos nur schneller verbreiten“, warnt Scholz.

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