Niki

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Sowohl die eigene Person, wie auch die Partnerschaft, werden durch sexuelle Probleme außerordentlich belastet. Der Betroffene schämt sich, scheut sich in der Regel davor, über die Störung zu sprechen. Im Grunde ist jeder Mensch irgendwann in seinem Leben von einem sexuellen Problem betroffen. Statt sich zurückzuziehen, sollte in dieser Situation nach Lösungen gesucht werden. Sexualität kann heute beruhigt thematisiert werden. Auch die weibliche Sexualität wird heute wesentlich offener gehandhabt. Frauen leiden überwiegend an Funktionsstörungen. Sie kommen nur schwer zum Orgasmus oder empfinden keine Lust.

Komplexere Störungen, wie eine problematische sexuelle Orientierung oder sexuelle Identitätsstörungen, sind eher die Ausnahme. Probleme können allerdings auch aus dem Wunsch entstehen, ausgefallenere Sexpraktiken auszuleben.

Körperliche Probleme

Die Sexualität der Frau kann recht schnell gestört werden. Eines ist jedoch sicher. Eine Frau sollte Probleme nicht einfach erdulden. In den meisten Fällen können diese schnell wieder ausgeräumt werden. Empfindet eine Frau zum Beispiel Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, so kann die Ursache hierfür in der Regel schnell gefunden und beseitigt werden. Wenn die Scheide zu trocken ist, kann dies mit der Zeit des Zyklus zusammenhängen. Ein Gleitgel kann Abhilfe schaffen. So kann die Lust auch in solchen Situationen ausgelebt werden. Ein intensives Vorspiel sorgt ebenfalls dafür, dass eine Frau bereit für den Sex ist.

Der Orgasmus der Frau bietet immer wieder Diskussionsstoff. Die Orgasmusfähigkeit ist ein Thema, das nicht einfach abzuhandeln ist. Eine Frau weiß, was getan werden muss, damit sie zum Höhepunkt kommt. Tipps von außen sind in diesem Fall wenig hilfreich. Eine Frau kann ohne Sex zum Orgasmus kommen, allerdings gehört für viele der Sex einfach dazu. Frauen, die beim Sex nicht zum sexuellen Höhepunkt kommen, verschweigen dies häufig, um nicht als „unfähig“ abgestempelt zu werden. Sie täuschen ihrem Partner einen Orgasmus vor, um sich unangenehmen Diskussionen zu entziehen und ihn zufriedenzustellen. Da die eigenen Wünsche und Bedürfnisse aber stetig unterdrückt werden, können sexuelle Probleme bei dieser Frau entstehen.

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Treten sexuelle Probleme auf, sollte das Gespräch mit dem Partner gesucht werden. Wenn dieser weiß, was in der Beziehung fehlt, kann das oft schon Abhilfe schaffen. Nur wenn der andere von den Wünschen und Bedürfnisse weiß, kann er etwas tun, um diese zu erfüllen. Sind die Beschwerden körperlicher Natur und gehen mit sexuellen Problemen einher, so ist der Frauenarzt die richtige Anlaufstelle. Auch eine Sexualtherapie kann ein guter Weg sein, sexuelle Probleme in den Griff zu bekommen.

Psychische Probleme

Psychische Ursachen treten häufiger auf, als körperliche. Frauen reagieren auf Stress oder Unpässlichkeit und auch mangelnde Kommunikation mit dem Partner kann ursächlich für sexuelle Probleme sein. Frauen und Sex werden in allen Lebensbereichen in Verbindung gebracht. Werbung, Film und Fernsehen suggerieren, dass eine Frau stets sexuell stimulierend wirkt. Das, was den Menschen dort untergeschoben wird, entspricht aber nicht der Realität und so muss jede Frau ihren eigenen Weg finden, mit ihrer Sexualität umzugehen.

Es gibt Frauen, deren Scheide sich so stark zusammenzieht, dass kein Sex möglich ist. In diesem Fall sprechen wir von Vaginismus. Ausgelöst wird dies oft durch die Angst vor Schmerzen.

Betroffene Frauen können nichts in ihre Vagina einführen. Pauschale Tipps, wie Entspannung durch ein Glas Sekt oder die Theorie eines Missbrauches, der verdrängt wurde, sind wenig hilfreich. Vielmehr sollte eine Sexualtherapie angestrebt werden, um der Frau einen behutsamen Einstieg in die Sexualität zu ermöglichen.

Frauen, die unter Depressionen leiden, empfinden in der Regel keine sexuelle Lust. Ihnen ist dieser Zustand schlichtweg unbekannt. Natürlich fehlt dieser Teil der Partnerschaft, aber die Medikamente, die zur Behandlung der Depressionen verabreicht werden, reduzieren die Libido drastisch. Es gibt viele verschiedene Medikamente, die die weibliche Libido steigern. Eines dieser Medikamente ist Lovegra, das praktisch keine Nebenwirkungen hat. Ein großer Teil der Frauen, die Antidepressiva einnehmen müssen, haben diese abgesetzt, weil die Lust verloren ging.

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Routine – der Tod der Libido

Partnerschaften, die über einen längeren Zeitraum bestehen, verlieren an Leidenschaft. Die Partner berühren sich nicht mehr oft und Sex kommt nur noch selten vor. Der Alltag frisst die Lust durch seinen Stress einfach auf. Tritt die Routine ein, sollte schnell gehandelt werden, da sonst die Beziehung in die Brüche gehen kann. Vielleicht erwarten beide Partner inzwischen andere Dinge im Bett oder haben neue Wünsche. Diese Dinge sollten unbedingt angesprochen werden, um ein Ende der Beziehung zu vermeiden. Den anderen neu zu entdecken kann große Lust bereiten und führt meistens zum verlorenen Begehren zurück.

Von Niki