Print- und Radiowerbung erreichen nach wie vor ein großes Publikum und bieten eine willkommene Abwechslung zur Flut an digitalen Inhalten.

Social Media

Marketing hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten ganz klar in eine Richtung entwickelt. Digitale Werbung wurde in zahlreichen Formen etabliert und immer beliebter. Dabei haben viele Unternehmen das klassische Marketing hintangestellt. Aus heutiger Sicht durchaus ein Fehler. Denn Print- und Radiowerbung erreichen nach wie vor ein großes Publikum und bieten eine willkommene Abwechslung zur Flut an digitalen Inhalten.

Der Marketing-Mix ist entscheidend

Ohne das Internet geht heutzutage nichts mehr. Ob am PC oder Smartphone, während der Arbeit oder Freizeit. Das Word Wide Web wird täglich von Milliarden Menschen auf der ganzen Welt genutzt. Für alle Werbetreibenden ergibt sich hier eine entsprechend große Spielwiese. Von klassischen Bannerwerbungen und Pop-ups bis hin zur ausgeklügelten Social-Media-Strategie ergeben sich für Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten im Bereich der Werbung. Dabei liegen die Vorteile klar auf der Hand. Online-Werbung kann die Zielgruppe besonders effektiv ansprechen, subtil oder aggressiv sein und ist in vielen Fällen auch vergleichsweise kostengünstig. Dennoch werden immer mehr Nutzer aufgrund der Fülle an Werbung im Internet zunehmend immun dagegen. Um weiterhin auf sich aufmerksam machen zu können, müssen Unternehmen also ganz klar einen passenden Marketing-Mix finden. Denn trotz aller Widrigkeiten sind Print- und Radiowerbung auch heute noch enorm wichtig. Gebuchte Influencer stehen daher keinesfalls mit dem klassischen Prospekthalter auf Kriegsfuß. Vielmehr braucht es ein Zusammenspiel auf Online- und Offline-Ebene, um sich gegenüber der Konkurrenz weiterhin behaupten zu können.

Vom Autohaus bis zum Zahnarzt: Werbung für lokale Unternehmen

Lokale Unternehmen haben im Bereich des Marketings einen großen Vor- und Nachteil. Einerseits kann die Zielgruppe besonders leicht angesprochen werden. Andererseits können überregionale Kunden nur selten abgeschöpft werden. Vor allem für stationäre Betriebe wie Restaurants, die Autowerkstatt oder den Doktor ist es wichtig, im regionalen Umfeld für Aufmerksamkeit zu sorgen. Die Neueröffnung kann dabei ganz einfach, aber besonders wirksam per Postwurfsendung angekündigt werden. Diese klassische Printwerbung ist hierbei oft deutlich wirksamer als eine Online-Marketing-Strategie. In Zeiten der Digitalisierung kann ein simples Stück Papier bereits Aufmerksamkeit erlangen. Denn oft ist es die Zielgruppe gar nicht mehr gewohnt, durch Angebote blättern zu können. In weiterer Folge darf aber auch nicht auf eine eigene Webseite und einen Eintrag bei Google My Business vergessen werden. Denn selbst die umliegende Nachbarschaft erkundigt sich immer häufiger online über das Angebot, bestellt das Essen im Internet oder bucht direkt über die Webseite einen Termin. Auch hier kommt es also wieder ganz auf den passenden Marketing-Mix an.

Weitere Meldungen:  (Anti-)Social-Media-Berater: Viel Lärm um nichts (?)

Die Zielgruppe entscheidet über die Werbemaßnahmen

Letztlich ist es natürlich auch die Zielgruppe, die über die Wirksamkeit der verschiedenen Werbemaßnahmen entscheidet. Zwischen Senioren und der Gen Z liegen wahrlich Welten. Auch, wenn die älteren Menschen immer digitaler werden, trifft Offline-Werbung hier meist auf mehr Gehör. Teenager und junge Erwachsene hingegen lassen sich effizient über TikTok oder Instagram ansprechen. Werbung in der Tageszeitung ist hier nicht unbedingt der richtige Weg. Wer Jung und Alt gleichermaßen anspricht und die finanziellen Mittel hat, profitiert auch heute noch von TV-Werbung. Hier zeigt sich jedoch ein relativ großes Problem. Wie gut die Zielgruppe erreicht wird, kann nur gewissermaßen bestimmt und analysiert werden. Da die Kosten zudem sehr hoch sind, verzichten viele Unternehmen mittlerweile auf Werbespots im Fernsehen.

 

Von wp_admin