Sie wünschen sich die beste Hardware-Ausstattung für Ihren PC? Wir geben Ihnen nützliche Tipps für die Hardwarewahl und verraten Ihnen, worauf es bei einem Gaming-PC ankommt. Jetzt unseren informativen Ratgeber durchlesen!

Gaming-PC
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Worauf kommt es bei einem Gaming-PC an?

In Zeiten der Corona-Krise gewinnen PC-Games einen immer höheren Stellenwert, sodass die Entwicklerstudios regelmäßig neue Spiele veröffentlichen. Doch wer die technischen Möglichkeiten seines Gaming-PCs vollends ausschöpfen möchten, benötigt in erster Linie die richtige Hardware.

Wir gehen in unserem heutigen Artikel auf die wichtigsten Komponenten eines Gaming-PCs ein und verraten, wodurch sich leistungsstarke Hardware auszeichnet.

Die richtige Hardware ist das A und O

Während Konsolen in der Regel nicht erweiterbar sind, lassen sich Gaming-PCs mittlerweile komplett modular zusammenstellen. Doch was braucht ein Gaming-PC? Damit ein Gaming-PC auch eine ausreichende Performance für kompetitive Ego-Shooter und Co erbringen kann, muss die passende Hardware verbaut sein.

Wer nicht gerade zu einem Gamer-PC-Set greifen möchte, der sollte sich mit den Besonderheiten der einzelnen Komponenten genauestens auseinandersetzen. Das Portal Hardwarevergleich24.de bietet eine umfassende Übersicht über sämtliche Komponenten moderner Gaming-PCs.

Der Prozessor

Bei dem Prozessor handelt es sich um das Kernstück des PCs, das im Sekundentakt zahlreiche Berechnungen durchführt und demnach auch für das Spielerlebnis entscheidend ist. Zunächst sollte der Sockel der CPU mit dem Sockel des Motherboards kompatibel sein. Highend-PCs können mittlerweile einen Prozessor mit vier bis acht Kernen sowie einer Taktfrequenz von mindesten drei Gigahertz vorweisen.

Damit sich der Prozessor nicht überhitzt, sollte ein passender CPU-Kühler mit an Bord sein.

Die Grafikkarte

Die heutigen Grafikmeisterwerke setzen das Vorhandensein einer hochwertigen Grafikkarte voraus. An dieser Stelle sollten sich Gamer für die neuesten Grafikkarten entscheiden, da diese die technischen Voraussetzungen aktueller Games am besten erfüllen. Dies sollte bei der Gaming-PC-Zusammenstellung berücksichtigt werden. Grafikkarten, die eine Taktfrequenz von mindestens 800 Megahertz sowie eine Speicherkapazität von wenigstens zwei Gigabyte vorweisen, gewährleisten auch in grafischer Hinsicht einen reibungslosen Spielfluss.

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Während für eine Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln eine Grafikkarte im mittleren Preissegment ausreicht, ist für eine 4K-Darstellung mit 840 × 2.160 Pixeln eine Highend-Version unverzichtbar.

Tipp: Sofern der Gaming-PC lediglich auf eine Full-HD-Auslösung mit 1.920 × 1.080 Pixeln ausgerichtet ist, genügt in der Regel eine einfache Grafikkarte.

Der Arbeitsspeicher

Beim Zocken werden viele Daten zwischengespeichert, der Arbeitsspeicher bei einem Gaming-PC darf also nicht vernachlässigt werden. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass das Spielgeschehen nur dann absolut störungsfrei abgebildet werden kann, wenn ausreichend RAM und eine gute Taktfrequenz vorliegen. Während acht Gigabyte RAM zwingend vorhanden sein müssen, bietet ein Arbeitsspeicher mit mindestens 16 bis 32 Gigabyte RAM auch langfristig genug Flexibilität beim Zocken.

Es sollte berücksichtigt werden, dass der Arbeitsspeicher zu dem vorhandenen Bit-System passen muss. Ein Betriebssystem mit 64-Bit ist daher ideal, sofern ein großer Arbeitsspeicher gewünscht ist.

Das Mainboard

Auch das Mainboard gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Komponenten moderner Gaming-PCs. Zunächst sollte das Motherboard sich modular ausbauen lassen und idealerweise mehrere PCI-Express-Slots für eine optimale Performance besitzen. Der Arbeitsspeicher sowie die CPU sollten ebenfalls mit dem Mainboard kompatibel sein.

Während der auf dem Mainboard verbaute Soundchip in der Regel ein solides Klangerlebnis gewährleistet, lässt sich die Akustik erst mit einer zusätzlichen Soundkarte vollends ausreizen. Zusätzliche Lüfter-Anschlüsse samt Temperatur-Fühler sorgen dafür, dass sich der Gaming-PC nicht überhitzt.

Tipp: Das Mainboard sollte grundsätzlich den eigenen Ansprüchen entsprechen und alle Anschlüsse besitzen, die künftig genutzt werden könnten.

Die Festplatte

Die meisten Spiele-Neuheiten nehmen mittlerweile zwischen 30 und 100 Gigabyte ein. Wer keine langen Ladezeiten beim Spielen in Kauf nehmen möchte, greift am besten direkt zu einer Festplatte mit mindestens ein Terabyte. Mithilfe einer besonders schnellen SSD-Festplatte geht nicht nur der Systemstart besonders schnell vonstatten, auch bestimmte Spiele lassen sich nur mit diesem Speichermedium vollends auskosten. Für die Sicherung eigener Daten lohnt sich zudem der Kauf einer externen HDD-Festplatte.

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Das Netzteil

Der Gaming-PC kann nur dann mit dem notwendigen Strom versorgt werden, wenn ein dazugehöriges Netzteil vorhanden ist. An dieser Stelle sollten Gamer keine Kompromisse bei der Qualität eingehen, sondern im Idealfall ein Netzteil mit mindestens 700 Watt wählen.

Das Gehäuse

Damit die empfindlichen Bauteile geschützt werden, besitzt jeder Gaming-PC ein robustes Gehäuse. Das Gehäuse sollte über Ventilatoren verfügen, die eine ausreichende Kühlung gewährleisten. Zusätzliche USB-Ports sowie andere Anschlüsse sind natürlich ebenfalls notwendig, um die Gaming-Tastatur, Maus sowie Kopfhörer einzustecken.

Für jeden Anspruch die passende Hardware

Ambitionierte Gamer können sich ihren PC mittlerweile nach ihren ganz eigenen Vorstellungen zusammenbauen. Damit zu einem späteren Zeitpunkt nicht nachgerüstet werden muss, ist es ratsam, sich mit den technischen Voraussetzungen aktueller Games bereits im Vorfeld vertraut zu machen.

Von PR-Echo