Die Nachfrage nach Vitamin-C-Präparaten ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Parallel dazu rücken neue Darreichungsformen in den Fokus von Verbrauchern und Fachkreisen – insbesondere flüssige und liposomale Varianten. Hintergrund ist die Frage, wie effizient Vitamin C vom Körper aufgenommen und über einen längeren Zeitraum verfügbar gemacht werden kann.
Eine im Dezember 2020 durchgeführte Vergleichsstudie untersuchte die Bioverfügbarkeit unterschiedlicher Vitamin-C-Formen. Analysiert wurden zwei flüssige liposomale Präparate, ein pulverisiertes liposomales Produkt sowie ein klassisches nicht-liposomales Vitamin-C-Supplement in Tablettenform. Ziel war es, Unterschiede in Aufnahme, Spitzenkonzentration und Verweildauer von Ascorbinsäure im Blutplasma zu messen.
Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Darreichungsformen. Flüssige liposomale Präparate erreichten signifikant höhere Plasmakonzentrationen und hielten diese über einen längeren Zeitraum aufrecht als pulverisierte oder nicht-liposomale Produkte. Besonders auffällig war die im Studienverlauf gemessene Fläche unter der Kurve (AUC), die als Indikator für die gesamte Vitamin-C-Exposition im Körper gilt. Hier schnitten flüssige liposomale Varianten deutlich besser ab.
Ein untersuchtes flüssiges liposomales Präparat aus deutscher Herstellung, wie es unter anderem von Vinplus angeboten wird, zeigte in der Studie die höchste gemessene Bioverfügbarkeit. Im Vergleich zu pulverisierten liposomalen Produkten wurde eine mehr als zwanzigfach höhere Bioverfügbarkeit festgestellt, während gegenüber klassischen Tablettenpräparaten ebenfalls signifikante Unterschiede gemessen wurden. Die Studienautoren führen diese Ergebnisse unter anderem auf die Stabilität und Qualität der verwendeten Liposomen zurück.
Der Markt reagiert zunehmend auf diese Erkenntnisse. Laut Branchenbeobachtern wächst das Interesse an flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln, da sie als alltagstauglich, gut dosierbar und verträglicher wahrgenommen werden. Gleichzeitig gewinnt die Transparenz über Herstellungsprozesse und wissenschaftliche Nachweise an Bedeutung – insbesondere bei gesundheitsbewussten Verbrauchern.
Die Studienergebnisse unterstreichen, dass nicht nur die Dosierung, sondern vor allem die Darreichungsform eine entscheidende Rolle für die Bioverfügbarkeit von Vitamin C spielt. Für Hersteller, Handel und Konsumenten wird damit die wissenschaftliche Bewertung von Produktformen zunehmend zu einem relevanten Entscheidungsfaktor im Markt für Nahrungsergänzungsmittel.
Über die Studie
Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit den Surya Research Clinics (Bengaluru, Indien) durchgeführt. Insgesamt nahmen 40 gesunde Probanden teil. Die Analyse der Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma erfolgte mittels Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC).
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