Willich, 24. Oktober 2025. Eine von der Initiative NEW LIFE durchgeführte Umfrage unter
Betreibern von Fitness‑Studios und Sportanlagen zeigt: Nachhaltigkeit hat sich zu einer zentralen Wettbewerbsfrage entwickelt. 82,4 % der Befragten bewerten Klima‑ und Umweltschutz als „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Rund zwei Drittel haben bereits konkrete Nachhaltigkeits-Maßnahmen umgesetzt – von LED‑Beleuchtung über Müllvermeidung bis
zum Einsatz von Recyclingprodukten für Böden & Co. Hochwertige Bodensysteme & Co.
aus Reifen-Gummigranulat für die nachhaltig klimagerechte Ausstattung von Sport‑ und Fitnessanlagen werden erst von 20% der Befragten eingesetzt.
Das Whitepaper zur Umfrage wird am 28. Oktober 2025 beim NEW LIFE-Klimaschultag auf der FSB 2025 in Köln vorgestellt. Der Klimaschultag beginnt um 10:30 Uhr im Europasaal des Kongress-Centers der Köln Messe. Berufskollegs können Freikarten zum Besuch des Klimaschultags und der NEW LIFE-Messestands in Halle 10/D084 anfordern.
Klimafit für die Zukunft: Nachhaltigkeit als Chefsache
Für viele Fitness-Studios ist Nachhaltigkeit keine nette Beigabe mehr – sie ist Teil der strategischen Ausrichtung. Laut Umfrage sehen 82,41 % der Studioleitungen Nachhaltigkeit als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ an, nur 7,41 % messen dem Thema derzeit keine große Bedeutung bei. Rund 65 % berichten davon, dass Nachhaltigkeit in ihrem Betrieb in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen hat, darunter etwa 30 % mit der Einschätzung „deutlich“.
Diese Zahlen zeigen: Nachhaltigkeit wird in der Sport- und Fitnessbranche inzwischen als wichtiger Erfolgsfaktor verstanden – mit Einfluss auf Investitionen, Ausstattung und Kommunikation. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass noch Aufklärungs‑ und Umsetzungsbedarf besteht – vor allem dort, wo Wissen, Ressourcen oder Angebote fehlen.
Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Ausstattung?
Die Umfrage macht klar, dass Betreiber klare Erwartungen an die nachhaltige Studio-Ausstattung haben. Hoch im Kurs stehen Langlebigkeit (über 80 % bewerten sie als „sehr wichtig“), Klimaschutz und Ressourcenschonung (ca. 75 %) sowie Recyclingfähigkeit. Wirtschaftliche Aspekte wie Energieeffizienz und Betriebskostenreduzierung spielen ebenfalls zentral mit.
Nachhaltigkeit wird nicht mehr ausschließlich moralisch, sondern zunehmend betriebswirtschaftlich begründet. Interessant: Themen wie Gesundheit oder soziale Nachhaltigkeit werden seltener genannt – obwohl sie langfristig bedeutungsvoll sind. Hier liegt weiteres Potenzial für die Branche und Anbieter.
Auch für Mitglieder gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Relevanz
Rund 65 % der Befragten haben festgestellt, dass auch ihre Mitglieder zunehmend an Klima‑ und Umweltschutz interessiert sind. Einige Studios berichten: „Unsere Kundschaft fragt aktiv nach nachhaltigen Materialien, recycelten Böden oder Geräten mit Eigenstromversorgung.“ Allerdings ist das Preis-Leistungsverhältnis des Studios für viele Kunden letztendlich immer noch wichtiger als das Nachhaltigkeitsversprechen.
Typisch genannte Nachhaltigkeits-Themen: Energieverbrauch senken, Müllvermeidung, Einsatz erneuerbarer Energien, umweltfreundliche Materialien. „Viele unserer Mitglieder fragen aktiv nach – und wir nehmen das als Ansporn, besser zu werden,“ stellte ein Studiobetreiber aus NRW fest. Fazit: Das Thema Nachhaltigkeit ist auf dem Radar der Mitglieder angekommen – wer hier aktiv wird, kann Vertrauen schaffen und sich vom Wettbewerb differenzieren.
Umsetzung im Studioalltag – Zwischen Ziel und Praxis
Die gute Nachricht: Über 60 % der Studios haben bereits konkrete Nachhaltigkeits-Maßnahmen umgesetzt, weitere 23 % planen das zumindest. Nur rund 15 % haben bislang noch keinerlei Aktivitäten entwickelt. Das zeigt: Nachhaltigkeit wird nicht nur angedacht, sondern zunehmend auch vorgelebt. Besonders häufig wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:
- Umstellung auf LED‑Beleuchtung und Photovoltaik
- Verzicht auf Einwegprodukte, z. Papierhandtücher, Plastikbecher
- Mülltrennung, Ressourcenschonung
- Nutzung von Öko‑Strom, intelligente Lüftungssysteme
- Einsatz von Geräten aus recyceltem Material oder mit Muskelkraftantrieb
Studio-Ausstattung: Recyclingprodukte auf dem Vormarsch
Ob Böden, Geräte oder Einrichtung – die Wahl der Materialien ist ein Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit im Fitnessbereich. Doch wie stark setzen Studios tatsächlich auf Recyclingprodukte? Fast die Hälfte der Befragten (49 %) gibt an, bereits entsprechende Produkte zu nutzen, vor allem:
- Elastische Sport‑ und Fitnessböden
- Fallschutzböden z. für Functional Areas
- Trittschall‑ und Schallschutzlösungen
- Hantelbereichböden, Umkleide‑ und Servicezonen
Produkte aus Reifen-Gummigranulat bieten nachhaltiges Potenzial
Produkte aus recyceltem Reifen-Gummigranulat haben für die Sport- und Fitnessbranche enormes Potenzial: Sie sind langlebig, wetterfest, gelenkschonend, elastisch und klimaschonend. Doch wie bekannt ist diese Produktgruppe in der Fitnessbranche wirklich?
Immerhin 46 % der Befragten kennen solche Produkte bereits. 19 % haben sie sogar schon eingesetzt – ein beachtlicher Anteil für ein bislang wenig beworbenes Produktsegment. Zum Einsatz kommen derzeit vor allem Sport- und Fitnessböden aus Gummigranulat (69 %) sowie elastische Fallschutzböden (23 %), aber auch Trittschall- und Schallschutzlösungen sowie spezielle Böden für Hantelbereiche oder Umkleidezonen.
Aus dem recycelten Gummigranulat von Altreifen werden innovative Produkte für Fitness-Studios, Sporthallen, Outdoor-Spielfelder, Laufbahnen, Kletterhallen, Eislaufhallen & Co. gefertigt. Variable Farben, Formen und Ausführungen eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten. Die gelenkschonenden, rutschsicheren Gummiböden vereinen attraktives Design mit hervorragenden sportfunktionellen Eigenschaften – indoor wie outdoor, im Sommer wie im Winter. Der Einsatz der recycelbaren Produkte trägt dazu bei, Abfälle zu vermeiden, natürliche Ressourcen zu schonen, CO2-Emissionen zu sparen und Betriebskosten zu senken.
Über NEW LIFE
Die Initiative NEW LIFE engagiert sich mit acht Partnern für eine nachhaltige Reifen-Kreislaufwirtschaft, die jährlich allein in Deutschland hunderttausende Tonnen Abfälle vermeidet, CO2-Emissionen spart und natürliche Ressourcen (vor allem Kautschuk) schont.
Altreifen werden von zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben (ZARE) der klimagerechten stofflichen Verwertung zugeführt. Dadurch werden wertvolle Sekundärrohstoffe (Textilfasern, Stahldraht und vor allem Kautschuk/Gummi) im Kreislauf gehalten. Der aus Altreifen gewonnene Kautschuk/Gummi wird zu hochreinem Granulat gemahlen und für die Herstellung einer Vielfalt hochwertiger Recyclingprodukte eingesetzt.
Das Produktspektrum reicht von elastischen Fallschutzböden und Bodenplatten für Wege, Terrassen, Sportanlagen und Messen über Bautenschutzlagen für Dächer mit Begrünung und/oder Photovoltaikanlagen bis hin zu Lärmschutzwänden und Gummimodifiziertem Asphalt. Produkte aus Altreifen-Gummigranulat sind widerstandsfähig, wiederverwertbar, langlebig, witterungsbeständig und erfordern nur minimalen Pflege- und Wartungsaufwand.
Partner der Initiative NEW LIFE sind Conradi+Kaiser, Estato Umweltservice, Genan, KRAIBURG Relastec, KURZ Karkassenhandel, Melos, MRH Mülsen und REGUPOL. Mehr über NEW LIFE erfahren Sie hier: https://initiative-new-life.de.
Pressekontakt über die betreuende Agentur:
CGW Full-Service-Kommunikation
Frau Christina Guth
Tel. 02154 888 52 11
medien@initiative-new-life.de
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Elastische Fitnessböden halten hohen Dauerlasten stand, können den Untergrund vor Beschädigungen durch herabfallende Hanteln schützen und bieten akustische Vorteile. Durch eine große Farbauswahl können die Beläge den räumlichen Gegebenheiten angepasst werden. Die gelenkschonenden Bodenbeläge sind für verschiedene Anwendungsgebiete konzipiert, wie zum Beispiel Cardio-, Freihantel- und Umkleidebereiche. Bild: REGUPOL.
