Peter Erlenwein, Und sah die Himmel offen

Spiritualität diesseits und jenseits von Religion / Erzählungen, Stimmen, Reflexionen

Peter Erlenwein, Und sah die Himmel offen

Peter Erlenwein, Und sah die Himmel offen

Dieses Buch öffnet den Raum für ein transrationales Bewusstsein, das die dualistischen Anschauungen durch eine integrative Perspektive überwindet. Es inspiriert zu einer subtileren Wahrnehmung. Ein (monotheistisches) Beharren auf „meinem“ Gott sowie ein fundamentalistisches Mehr-Wertdenken, das Zerstörung und Unfrieden stiftet, wird in der Erkenntnis des Zusammenhangs von Erde und Kosmos, der Einheit der Welt in den lebendigen Formen der Schöpfung, transzendiert. Die Einsicht, dass der spirituelle Herzraum jedes Glaubens nicht notwendig an ein religiöses oder atheistisches System gebunden sein muss noch an eine entsprechende Sprache, stellt sich als entscheidender Schritt dar, hin zu einem ganzheitlichen Denken und Handeln. In Zeiten von ökologischen Katastrophen wird dieser Schritt umso bedeutsamer, als es sich hierbei im Kern nicht nur um eine materielle sondern vielmehr um eine geistige Krise handelt: den Abfall in eine Sphäre weltweiter anthropozentrischer Gier. In der Darstellung faszinierender Lebensentwürfe und gesellschaftsrelevanter Projekte werden heilsame Wege jenseits der fatalen Brüche der Postmoderne offenbar.

Spiritualität und Postmoderne

Dieses Buch ermutigt dazu Spiritualität nicht zu leugnen oder sie lediglich als Privatangelegenheit zu betrachten. Es geht stattdessen darum, sie als menschliches Grundbedürfnis zu bejahen und sie friedlich in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Religion wird zu diesem Zweck als Institution und Lehre sowie als Schattenraum im menschlichen Zusammenleben neu betrachtet.

Über die vielen Stimmen, die im Buch zu Wort kommen, wird der Leser befähigt, klar zwischen den zumeist sehr einseitigen gesellschaftlichen Positionen wie Atheismus, Fundamentalismus oder New Age zu unterscheiden. Das Buch bietet somit einen wertvollen Einstieg über das „Entweder-oder“ hinauszuwachsen und sich in aktuellen Debatten zu Religion und Zeitgeist besser zu verorten.

Ein Buch für alle, die an einer Spiritualität des 21. Jahrhunderts interessiert sind, welche sowohl religiöse Dogmatik als auch materialistisches Ödland transzendiert. Das Anliegen des Buches ist, für Menschen, die sich in religiösen Institutionen nicht mehr vertreten sehen, aber u.a. die Gestalt eines Jesus oder Buddha als Vorbildfunktion anerkennen, anhand der Erzählungen und Reflexionen Möglichkeiten aufzuzeigen, sich geistig neu zu vernetzen. Es geht dabei auch darum, die Schönheit und Wahrheit eines interreligiösen Dialogs kennen und schätzen zu lernen.

Das Buch schafft somit ein Fenster zum geistigen Kernraum des Menschen und seiner immerwährenden Verbindung zur Polis, Gesellschaft, Gemeinschaft und Natur in der wir leben und handeln.

Bildquelle:kein externes Copyright

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Montag, 31. März 2014 von