Industrie 4.0 „globale Innovation oder politischer Lobbyismus“

micronex GmbH thematisiert 4. Industrielle Revolution

micronex GmbH, GF Torsten Bethke

Eldagsen/Springe – 24. März 2014

Die Entwicklung der Industrie der Zukunft findet nicht ausschließlich auf technologischer Ebene statt. Vielmehr bekommen Mitarbeiter durch die Wandlung von klassischen Produktionshierarchien hin zu einer sich dezentral selbstorganisierenden Produktion ein neues Anforderungsprofil und ein höheres Maß an Verantwortung. Die demographische Entwicklung unterstreicht zusätzlich die Notwendigkeit der zunehmenden Automatisierung, um die Stärke der Wirtschaft in Deutschland und Europa weiterhin zu erhalten.

Am 20.03.2014 veranstaltete die micronex GmbH in Eldagsen/Springe in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls ein Gipfeltreffen mit Unternehmensvertretern, um die einschneidenden Entwicklungen, die den industriellen Sektor im Moment beschäftigen, zu diskutieren.
In Impulsreferaten beleuchteten namenhafte Vertreter bekannter Technologieunternehmen ihre Sicht auf die neue, die 4. Industrielle Revolution. Claus Hilger, Geschäftsführer der IT Services & IT System Integration GmbH & Co. KG, thematisierte die in diesem Zusammenhang deutlich veränderten Personalanforderungen: „Die Industrie 4.0 bietet viele Chancen für den Standort Deutschland und damit auch für Arbeitnehmer. Über Gewinner und Verlierer der anstehenden Veränderung entscheidet aber letztlich nicht die Technologie, sondern das Unternehmen“, sagte der IT-Experte. Karsten Elstner, Geschäftsführer der Franz Kaminski Waggonbau GmbH, betrachtete das Thema Industrie 4.0 aus Sicht eines mittelständischen Handwerksbetriebes: „Ohne Verschmelzung von Mensch, Maschine, Prozess und IT ist keine Evolution des Unternehmens möglich.“
Dass gerade der Industriestandort Deutschland von der vierten industriellen Revolution profitieren wird, meinte Jürgen Hase, Vice President des M2M Competence Center der Deutschen Telekom: „Industrie 4.0 wird zu einer europäischen Initiative und es wird neben einer signifikanten Effizienzsteigerung viele neue Serviceleistungen generieren. Deutschland wird dabei eine führende Rolle spielen.“
Auch Torsten Bethke, Geschäftsführer der micronex GmbH, sieht deutsche Unternehmen gut gerüstet für die digitale Produktion der Zukunft: „Für den Industriestandort Deutschland besteht die große Chance einer Verbesserung der Produktivität: durch eine starke Individualisierung der Produkte, unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten Produktion bis hin zu einer kundenoptimierten Produktion. Die Veranstaltung hat eindeutig mit der übereinstimmenden Meinung geendet, dass die Industrie 4.0 kein politischer Lobbyismus ist, sondern dass die Umsetzung von Industrie 4.0 durch die Unternehmen getrieben wird. Deutschland bietet als Standort die Plattform dafür.“

Hintergrund:
Zum Thema
Die erste industrielle Revolution wurde durch mechanische Produktionsanlagen Ende des 18. Jahrhunderts ausgelöst. Die zweite begann Ende des 19. Jahrhunderts mit der arbeitsteiligen Massenproduktion mit Hilfe von elektrischer Energie. Computergestützte Automatisierung sorgte ab den 1960er Jahren für die dritte große Zäsur. Nun steht ein erneuter Umbruch an: Kennzeichnend im Bereich der Industrieproduktion ist die starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten Produktion bis hin zur kundenoptimierten Produktion. Die für Industrie 4.0 notwendige Automatisierungstechnik soll durch die Einführung von Verfahren der Selbstoptimierung, der Selbstkonfiguration, der Selbstdiagnose und der Kognition intelligenter werden und die Menschen bei ihrer zunehmend komplexen Arbeit besser unterstützen.

Zur micronex GmbH
Die micronex GmbH bedient als EMS-Dienstleister mit über 30-jähriger Erfahrung erfolgreich unterschiedlichste Marktsegmente, von der Bahntechnik über Industrieelektronik bis hin zu Zukunftsmärkten wie Medizintechnik oder erneuerbaren Energien. Das Unternehmen wurde 1979 als Treichel Elektronik GmbH gegründet und hat mit der Umfirmierung im Jahr 2013 der positiven Unternehmensentwicklung Rechnung getragen. Aktuell arbeiten rund 150 hochqualifizierte Mitarbeiter für mehr als 40 namhafte Kunden auf einer Fertigungsfläche von 4.000 m2 im niedersächsischen Eldagsen/Springe.
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Donnerstag, 27. März 2014 von