Holzfußböden natürlich pflegen

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akz-o Echte Holzfußböden im Wohnbereich erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In Deutschland werden jedes Jahr rund 20 Millionen Quadratmeter dieses natürlichen Bodenbelags verlegt. Holz sieht nicht nur gut und edel aus, es schafft auch eine warme Wohnatmosphäre und ist zudem atmungsaktiv, weil es Luftfeuchtigkeit speichert und abgibt. Im Trend liegen vor allem dunkle Farbtöne. „Da Holz ein Naturprodukt ist, verändert sich seine Oberfläche im Laufe der Zeit“, weiß Michael Bross, Geschäftsführer des Deutschen Lackinstituts in Frankfurt. „Das sind natürliche Prozesse, die sich vor allem in einer Farbverschiebung bemerkbar machen. Intensive Sonneneinstrahlung sowie Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit verstärken diesen Prozess. Jedoch sind Farbunterschiede für das Naturprodukt Holz ganz normal. Sie machen sogar den besonderen Reiz dieses Materials aus.“ So neigen helle Holzarten recht schnell zum Vergilben oder Ausbleichen. Dagegen hellen sich dunkle Holzarten auf. Mit Hilfe von Lasuren, Ölen und speziellen Lacksystemen für die Pflege und Beschichtung von Holzböden, die auf die verschiedenen Holzarten und unterschiedliche Beanspruchungen abgestimmt sind, lassen sich diese Prozesse deutlich abmildern. Ganz aufhalten lassen sie sich jedoch nicht. Am deutlichsten verändert sich Holz in der ersten Zeit nach der Verlegung. Dabei wandeln insbesondere exotische Hölzer aus Afrika und Asien mit so klangvollen Namen wie Iroko, Padouk oder Jatoba rasch und stark ihre Farbe. „Transparente Holzlacke mit eingebautem UV-Filter können helfen, Farbveränderungen des Holzfußbodens in Grenzen zu halten, insbesondere dort, wo die UV-Strahlen der Sonne direkt auftreffen, beispielsweise in der Umgebung von Terrassentüren oder großen Fenstern“, informiert Bross. „Die Hersteller von Lacken und Farben haben innovative Produkte entwickelt, die den natürlichen Holzcharakter betonen und den Boden zudem gegen Kratzer und den schädlichen Einfluss von UV-Strahlen schützen.“ Emissionsarme Parkettlacke Spezielle Parkettlacke bilden beispielsweise eine extrem harte Oberfläche aus, die dennoch so flexibel ist, dass sie die natürlichen Bewegungen des Holzes mitmacht. Zudem sind sie beständig gegenüber haushaltsüblichen Reinigern. Ein guter Tipp für die Behandlung von Holzböden: Wer beispielsweise im Zuge einer Renovierung seinen Holzboden aufarbeitet und ihn anschließend mit einem speziellen Holzlack versehen möchte, sollte darauf achten, mit dem Streichen oder Rollen auf der Seite des Lichteinfalls zu beginnen und von Fenster oder Glastür wegzuarbeiten. So hat man die versiegelte Fläche am besten im Blick, kann eventuell entstandene Fehler sofort beheben und erzielt ein optimales Ergebnis. BU Bild1: Foto: stockphoto mania/shutterstock.com/Deutsches Lackinstitut/akz-o BU Bild2 Foto: sima/shutterstock.com/Deutsches Lackinstitut/akz-o BU Bild3: Foto: cgering/istock.com/Deutsches Lackinstitut/akz-o

Montag, 27. Juli 2015 von