Großeltern sind wichtig für die Gesellschaft ? aber der großen Koalition nicht wichtig genug

Vor der Bundestagswahl hatte grosseltern.de, die Internet-Plattform für Großeltern, die Familienpolitiker/innen aller Parteien gefragt: ?Wie wollen Sie sich für Großeltern einsetzen? Was möchten Sie ganz konkret für Großeltern, möglichst kurzfristig verändern?“ Tatsächlich antworteten damals fast alle Parteien. Bei den Antworten fand sich ein gemeinsamer Nenner: Großeltern sind wichtig ? für ihre Enkelkinder und für die Gesellschaft allgemein. 100 Tage nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages haben die Experten von grosseltern.de den Koalitionsvertrag mit den Aussagen der Politiker vor der Wahl verglichen: Sind die Vorsätze und Versprechen in den Vertrag, in die Grundlage der Zusammenarbeit der großen Koalition eingeflossen?

Dr. Stefan Lode, Vorstand der grosseltern AG und Jurist fasst zusammen: ?Der Blick in den 185 Seiten umfassenden Vertrag ist enttäuschend: ?Großeltern? tauchen gar nicht, ?Enkel? nur ein einziges Mal auf. Die Autoren des Koalitionsvertrages sehen die Wichtigkeit der Großeltern wohl nicht. Wie soll aber eine Familienpolitik ohne Berücksichtigung der Großeltern Erfolg haben??

Politik für Großeltern und Enkel ist nicht gleichzusetzen mit Politik für Senioren
Sein Vorstandskollege Andreas Reidl, als Lehrbeauftragter für Demografie und Marketing und als Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zu 50plus ein anerkannter Experte für Generationenmarketing und Seniorenthemen, fügt hinzu: ?Die Gruppe von immerhin 21 Millionen Großeltern in Deutschland wird anscheinend nicht in das Programm der Regierung einbezogen. Zwar nennt der Vertrag einige Punkte im Hinblick auf Generationengerechtigkeit, Einbindung älterer Arbeitnehmer und ähnlicher Seniorenthemen.? ?Aber,? so Reidl weiter ?Großeltern sind keine Senioren. Großeltern-Sein beginnt oft schon im vierten Lebensjahrzehnt, gefühlte Lichtjahre vom ?Senior? entfernt. Die besonderen Leistungen von Oma und Opa für Gesellschaft und Familien werden nicht gesehen, die Koalition misst ihren Bedürfnissen keine Bedeutung bei.?
Zu diesem Ergebnis kommt auch Dr. Stefan Lode: ?Im Koalitionsvertrag stecken viele gute Ideen. Umso erstaunlicher ist, dass die Gruppe der Großeltern, immerhin rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung und etliche Wähler, nicht als solche gewürdigt wird: Großeltern leisten gigantische drei bis vier Milliarden Stunden Enkel-Betreuung im Jahr. Sie unterstützen die Familien mit einen Gesamtbudget, mit dem man einige Krisenländer nachhaltig sanieren könnte, geschätzte 20 Milliarden Euro fließen pro Jahr von Oma & Opa in die Familien der Enkelkinder. Ohne Opa und Oma geht es oft nicht.?

Den Großeltern eine Stimme geben: im Internet, auf Facebook: grosseltern.de
Neben organisatorischer und finanzieller Unterstützung geben Großeltern ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Kenntnisse an die nachfolgenden Generationen weiter. Letztendlich profitiert die Gesellschaft von einer klugen Einbindung der Großeltern in die Gesamtheit gesellschaftlicher Aufgaben. Wie diese Einbindung zukünftig gut organisiert werden kann, wird von der Politik offen gelassen. Andreas Reidl: ?Im Vertrag der großen Koalition findet sich hierauf nicht der Ansatz einer Antwort. Es ist an der Zeit, die Interessenvertretung anders wahrzunehmen.?
grosseltern.de gibt den Omas und Opas in diesem Land eine Stimme: Sie können sich austauschen, vernetzen, von den Tipps und Tricks anderer profitieren. Das neue Internet-Portal für alle Großeltern setzt sich dafür ein, dass die wertvolle Leistung von Großeltern für ihre Enkelkinder mehr Wertschätzung erfährt. Andreas Reidl fasst es zusammen: ?Wie wertvoll Großeltern sind, drückt ein italienisches Sprichwort sehr treffend aus: Wenn gar nichts mehr geht, hol Großmutter!?

Hinweis an die Presse:
Den Koalitionsvertrag sowie ausführliche Hintergrundinformationen zu Wahlversprechen der Parteien in Bezug auf Großeltern:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2013/2013-12-17-koalitionsvertrag.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Alle Antworten der Parteien an grosseltern.de:
http://www.grosseltern.de/aktuell/grosseltern-de-fragt-die-politik/

Die Internet-Plattform grosseltern.de ist seit 2014 online. Auf dem Informations-, Ratgeber- und Angebotsportal finden Großeltern eine Fülle von Anregungen, Expertenwissen und Empfehlungen für alle Fragen rund um das Enkelkind. Die Nutzung von und Registrierung bei grosseltern.de ist völlig kostenlos. Registrierte Nutzer können viele weitere Vorteile in Anspruch nehmen. Alle Großeltern, die das Beste für ihre Enkel wollen finden neben fundiertem Expertenwissen und einem breiten Informations- und Produktangebot auch ein Forum „von Großeltern-für Großeltern“. Auf grosseltern.de/Facebook tauschen sich mittlerweile mehr als 25.000 Fans intensiv aus.
grosseltern.de ist ein Projekt der grosseltern AG mit Sitz in Düsseldorf, Gründer und Vorstände sind Dr. Stefan Lode und Andreas Reidl.

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Donnerstag, 27. März 2014 von