FWU-Group: Die dynamische Rente feiert den sechzigsten

Von der Idee der Absicherung im Alter zu einer Lebensstandardsicherung im Alter – Diskussionsbeitrag mit Hendrik Lehmann, FWU Life Niederlassungsleiter Deutschland

FWU-Group: Die dynamische Rente feiert den sechzigsten

FWU-Group: Die dynamische Rente feiert den sechzigsten

„Die Rente ist sicher.“ Sozial- und Rentenversicherung in Deutschland – Wer soll das bezahlen? Eine weitere Rentenreform? Sorgenfrei durch Absicherung im Alter, eine vergebliche Hoffnung? Die FWU-Gruppe mit der FWU Life Insurance Lux S.A. ist spezialisiert für Private Altersvorsorge – „heute für später vorsorgen, später auf nichts verzichten wollen“. Jeder hat individuelle Bedürfnisse, niemand ist gleich – in dieser Überzeugung macht das Unternehmen FWU Forward You einen weiteren Schritt als Marke vorwärts. Ab dem 25. November 2016 eint die FWU Forward You die Unternehmen – Atlanticlux Lebensversicherung S.A., FWU Provisions Factoring GmbH, Premium Select Lux S.A. und Skandia Lebensversicherungs AG – nicht nur die FWU Mentalität, sondern auch ein gemeinsamer Name. FWU – Forward You bedeutet, dass das Credo, den Kunden als Individuum in den Mittelpunkt stellt und dies soll konsequent umgesetzt werden. Fortschrittlicher und individueller denn je.

Ein Grund zum Feiern: Die dynamische Rente feiert dieses Jahr ihren sechzigsten Geburtstag. Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter der FWU Group in Deutschland zur Entstehungsgeschichte der Rente in Deutschland: „1957 wurde die umlagefinanzierte dynamische Rente eingeführt. Nicht alle waren damals begeistert. Die Fragen: Wer soll welche Leistungen erhalten, wer soll das bezahlen und welche Zukunft wird für die Leistungsentwicklung erwartet? – Mit diesen Fragen erhitzten sich vor sechzig Jahren schon die Gemüter und sind heute aktueller denn je.“ Trotzdem gilt die Rentenreform als die wichtigste sozialpolitische Entscheidung der Nachkriegszeit.

Die Anfänge der Rente

Die Angst vor der Altersarmut ist nicht neu, gibt Hendrik Lehmann zu bedenken. Die Geschichte der Rente begann in einer völlig neuen Ära. In der Zeit von 1883- 1889 wurde diese Ära von Bismarck und Kaiser Wilhelm I in Deutschland eröffnet. Die gesetzliche Rentenversicherung wurde gemeinsam mit anderen Sozialversicherungen eingeführt: 1883 die Krankenversicherung, 1884 die Unfallversicherung und 1889 die Rentenversicherung.

Die Beweggründe Bismarcks zur Einführung der Rentenversicherung galten auch den wachsenden Einfluss der Sozialdemokraten zu Entschleunigung. Festbeiträge mussten eingezahlt werden, die Renten wurden ab dem vollendeten 70. Lebensjahr ausgezahlt. Den größeren Teil der Altersvorsorge für Rentner lastete auf den Schultern der Familienmitglieder, die sollten den Anteil für die Rentner aufbringen. Erste Rentenreformen waren nötig. 1916 wurde das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre gesenkt. Eine sofortige Verdoppelung der Rentner war die fatale Folge. Von rosigen Zeiten war Deutschland weit entfernt, die Wirren und Katastrophen des 1. Weltkrieges ließen die Beitragseinnahmen schrumpfen und die Ausgaben für Waisen und Witwen enorm steigen. Eingeführt wurde 1933 die Krankenversicherung für Rentner und das Lohnabzugsverfahren.

Umlagefinanzierte dynamische Rente

Die Einführung der dynamischen Rente 1957 löste die als kapitaldeckendes System konzipierte Bismarck-Rente ab. Hendrik Lehmann erläutert, dass die Renten damit dynamisch der Lohnentwicklung angepasst wurden. Die Anwendung des Umlageverfahrens etablierte sich, damit war die Beitragshöhe nicht fest, sondern betrug 14% vom Bruttoeinkommen.

Im Jahre 1968 wurde das heutige Umlageverfahren eingeführt. Das bedeutet, dass die eingezahlten Beiträge der arbeitenden Bevölkerung sofort wieder an die Rentner ausgezahlt werden. Der Beitrag betrug 15 % vom Bruttoeinkommen. Rücklagen wurden nicht mehr gebildet.

Rentenreformen folgten, 1972 wurden die freiwillige Versicherung von Selbstständigen und Hausfrauen ermöglicht. Eine Absenkung des Renteneintrittalters auf 63 Jahre zog diese Rentenreform mit sich.

Verschärfung der Finanzlage im Rentensystem

1992 Erhöhung des Renteneintrittsalter auf 65 Jahre und der Beitragssatz lag bei 17%. Die Berechnung der Renten wurde nicht mehr entsprechend den Bruttolöhnen, sondern den Nettolöhnen angepasst und die gleichen Rentenbestimmungen gelten in den neuen und alten Bundesländern. Zur Rentenversicherung wurde 1994 die soziale Pflegeversicherung eingeführt.

Die finanzielle Lage des Rentensystems verschärft sich. Die Zahl der Rentner durch höhere Lebenserwartung nimmt zu, aber es werden weniger Kinder geboren. Kippt die demografische Entwicklung die Umlagefinanzierung? Welche Lösungsansätze für das Rentensystem gibt es? Steigende Beitragssätze und Leistungskürzungen? Die Rentenpolitik 4.0 stellt die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vor große Herausforderungen, gibt Hendrik Lehmann in der Diskussion zu bedenken. Private Vorsorge mit privater Rente ist für die Gesellschaft ein zentrales Thema geworden, denn die Angst vor der Altersarmut grassiert nach wie vor. Früher haben die Größe der Familie und der Generationsvertrag mit der Großfamilie Schutz geboten.

Fazit: Welche Rentenreform ist für die sich ändernden sozioökonomischen Rahmenbedingungen nötig?

Die letzten dreißig Jahre haben die finanzielle Lage des Rentensystems ständig verschärft. Altersvorsorge bedeutet für die Gesellschaft auch im Alter auf nichts verzichten zu wollen. Die FWU Forward baut auf eine frühzeitige Erkennung der Rentenlücke. „Wenn die Leistungen der Gesetzlichen Rentenversicherung (Deutsche Rentenversicherung Bund) heute und auch in Zukunft sich zu einer Mindestversorgung in der Lage sind, dann muss der Einzelne handeln. Die Geschichte der Rente verdeutlicht, dass zahlreiche Rentenreformen und damit Kürzungen und Beitragsanhebungen, die bereits vorgenommen wurden, um das Rentensystem stabil zu halten keinen Ewigkeitscharakter haben. Das Ergebnis ist meist das Gleiche – Das Rentenniveau sinkt“, fasst Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann die Diskussion zusammen.

Die FWU Life Insurance Lux S.A. wurde am 28. Oktober 1987 als ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. gegründet und hat ihren Geschäftssitz im Großherzogtum Luxemburg. Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Die Akquisition der Skandia Österreich sowie der Fortuna Leben, ist Teil der FWU Forward europaweiten Wachstumsstrategie sowie einer strategischen Repositionierung der FWU. Weiterte Informationen unter: www.fwulife.de

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Freitag, 31. März 2017 von